
Ein 1999 entdecktes Rechnungsbuch der Kartause Aggsbach aus der ersten Hälfte des 15. Jh. ist nun in einer Roh-Edition von Thomas Aigner online abrufbar.
Vielen Dank an Prof. Dr. Georg Vogeler von der Uni Graz für die Aufbereitung!

Ein 1999 entdecktes Rechnungsbuch der Kartause Aggsbach aus der ersten Hälfte des 15. Jh. ist nun in einer Roh-Edition von Thomas Aigner online abrufbar.
Vielen Dank an Prof. Dr. Georg Vogeler von der Uni Graz für die Aufbereitung!
Der alljährliche internationale Kartäuserkongress findet diesesmal in St. Pölten statt.
Die hochkarätig besetzte Tagung widmet sich dem Thema der vielfachen Aspekte zum Thema „Bischöf und Kartäuser“.

Der Gedenktag unseres Diözesanpatrons, des hl. Hippolyt, am 13. August naht und damit auch ein spannender Nachmittag in unserem Museum am Dom in St. Pölten.
Aus diesem Anlass bietet das Museum am Dom die Möglichkeit, sich im Rahmen von Führungen und Vorträgen auf die Spur des Heiligen zu begeben. Die Schenkung seines Schädelknochens war Initialzündung für die Klostergründung in St. Pölten.
Eintritt und Teilnahme an Veranstaltungen sind an diesem Tag gratis!
14.00: Museumsführung durch die Reliquienausstellung „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“
15.00: Hippolytus für und in St. Pölten – Vortrag vor Originalen mit ao. Univ. Prof. Dr. Meta Niederkorn
16.00: Spuren des hl. Hippolyt auf Pergament und Papier – Archivalien aus dem Diözesanarchiv St. Pölten vorgestellt von Dr. Thomas Aigner und ao. Univ. Prof. Dr. Meta Niederkorn
Treffpunkt für alle Veranstaltungen: vor dem Museumseingang im 1. OG
Nähere Infos: https://www.museumamdom.at/
Das Team des Museums am Dom freut sich auf Ihr Kommen!
Bischof Michael Memelauer hielt am 31. Dezember 1941 im St. Pöltner Dom seine nahezu in Vergessenheit geratene Silvesterpredigt und sprach sich darin als einziger österreichischer Bischof gegen die Euthanasieverbrechen der Nationalsozialisten aus. Bischof Memelauer, einer der längst dienenden Bischöfe Österreichs, hinterließ seine Spuren nicht nur in der Diözese St. Pölten. Das niederösterreichische Mostviertel, seine Heimat und seine Herkunft, sollten ihn sein Leben lang prägen. 1927 wird er zum Bischof geweiht, ein frischer Wind kommt in die Kirche.
Mit Anschluss 1938 beginnt sein zäher Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der als eines der wesentlichen Ziele auch die Zerstörung der katholischen Kirche hat. Michael Memelauer gibt in den letzten Kriegstagen aus, dass die Priester bei ihrem Volk zu verbleiben haben – er tut es auch und überlebt in den Kellern des Dombezirkes von St. Pölten. Auf ihn wartet ein schwieriger Wiederaufbau. Sein besonderes Augenmerk richtete er auf die Jugend und soziale Gerechtigkeit. Auch als Bischof Memelauer ist er das geblieben, was er bei seiner Geburt war – ein Mensch aus dem Bauernstand, der durch seine lange Amtszeit noch die Ernte in ruhigeren Zeiten erleben konnte.
Ab sofort ist der Film auf DVD bei uns im Shop erhältlich.
Anlässlich der Jubiläumstagung zum 50. Jahrestag der Gründung der Vereinigung spanischer KirchenarchivarInnen am 9. Juni 2021 ist unser Archivdirektor Dr. Thomas Aigner als Gastredner eingeladen. Er wird zum Thema „Opportunities for cooperation and collaboration between archives in Europe” (auf Italienisch) sprechen und bei dieser Gelegenheit aus seinen jahrzehntelangen Erfahrungen zu diesem Thema berichten.
Konferenzwebsite: Asociación de Archiveros de la Iglesia en España
Anlässlich der bevorstehenden Jubiläen der Selig- und Heiligsprechung des hl. Johannes von Nepomuk wird im Rahmen der internationalen Tagung Johannes von Nepomuk. Kult – Künste – Kommunikation, die gemeinsam mit der Abteilung Musikwissenschaft des Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik veranstaltet wird, der Kult um diesen böhmisch-habsburgischen Heiligen diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf bildlichen, architektonischen, musikalischen und textlichen Manifestationen seiner Verehrung in Europa vom späten 17. bis in das frühe 19. Jahrhundert.
In der NÖN EDITION Spezial dreht sich alles um das Leben und die Sehenswürdigkeiten in der Diözese St. Pölten sowie deren Geschichte.
Das neue Magazin ist ab sofort in unserem Shop für € 8,90 erhältlich.
Das Diözesanarchiv ist ab 3. Mai wieder für Sie da! Wir bitten wie immer um Voranmeldung.
Das Team des DASP
Als letzte Ausgabe unter der Herausgeberschaft des Kollegiums der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten ist Heft 36 (2020) von „Hippolytus Neue Folge St. Pöltner Hefte zur Diözesankunde“ vor kurzem erschienen und ist ab sofort im Shop erhältlich. Nähere Informationen zum Inhalt und eine kostenlose Leseprobe finden Sie hier.
The Proceedings Monastica historia V: Monastic Libraries in East Central and Eastern Europe between the Middle Ages and the Enlightenment is the outcome of the International Conference Monastic Libraries between the Middle Ages and the Enlightenment held on 7 to 9 December 2020 at the University of Hradec Králové. It was financially supported by the research grant entitled The Gate of Wisdom Open. The Baroque Cultural Heritage of the Rajhrad and Broumov Monasteries: Protection, Restoration, and Presentation of the NAKI II (National and Cultural Identity, No. DG16P02R047) project provided by the Ministry of Culture, Czech Republic.

Kloster Želiv, Diözesanarchiv St. Pölten und Stift Göttweig veranstalten eine internationale Konferenz zum Thema „Monasteria abolita. Schicksale der Klostergüter seit der 2. Hälfte des 18. bis zur 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts“.
Konfiskation, Enteignung oder bloße Einziehung von klösterlichem Eigentum (beweglich und unbeweglich) sind Phänomene, die sich über die gesamte Existenzgeschichte dieser institutionellen Einheiten der katholischen Kirche erstrecken. Im Laufe der Geschichte waren davon entweder nur bestimmte Gemeinschaften betroffen wie etwa zu Beginn des 14. Jahrhunderts der Templerorden, oder aber ganze Kategorien von Orden wie unter Josef II. die kontemplativen Häuser. Im Preußen zur Zeit des sog. Kulturkampfes oder in der kommunistischen Tschechoslowakei ab 1950 betraf es wiederum die Gesamtheit aller Orden. Von der Unterdrückung aller Ordensaktivitäten abgesehen war die Folge in jedem Fall ein umfangreicher Gütertransfer, der Buch-, Kunst-, Unterrichts- oder sonstige historische Sammlungen der betroffenen Ordenshäuser umfasste.
Die Konferenz wird in zwei Hauptblöcke unterteilt. Der erste Block umfasst den Zeitraum vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, der zweite konzentriert sich auf das 20. Jahrhundert.
Die Tagung findet von 5. bis 7. Oktober 2021 in Želiv statt.
Am 25. Jänner 2021 findet eine Online Tagung über „Bildbestände im Spannungsfeld von Öffentlichkeit und Recht“ (per Zoom) statt.
Veranstalter:
Nähere Informationen sowie Anmeldung finden Sie unter: studientag 2021_web