Buch Neuerscheinung “St. Mauritius zu Spitz – Geschichte und Geschichten der Pfarrkirche”

Mit seinem berühmten bunten Turmdach, dem einzigartigen Christus-Apostel-Zyklus aus der Zeit um 1420 und dem um 22,5° nach Norden ‚geknickten‘ Chorraum zählt die Pfarrkirche St. Mauritius in Spitz an der Donau zu den herausragenden sakralen Bauwerken des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau. 26 Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Literatur und Kultur haben sich dem Thema „St. Mauritius zu Spitz“ aus unterschiedlichsten Blickwinkeln genähert und zeichnen so ein vielfältiges und abwechslungsreiches Bild von der geschichtsträchtigen Kirche und der fast 1000 Jahre währenden Verbindung von Pfarre und Markt Spitz mit dem niederbayerischen Benediktinerkloster Niederaltaich.

Das breite Themenspektrum des 256 Seiten starken, hochwertig gestalteten Hardcover-Buches – es umfasst Orts- und Baugeschichte ebenso wie Religions-, Kunst- und Musikgeschichte, Volkskunde, Denkmalpflege, literarische Texte sowie viele Anekdoten und Geschichten – wird durch mehr als 240 Abbildungen abgerundet. Der Erlös aus dem Buchverkauf fließt in aktuelle Renovierungsprojekte der Pfarrkirche Spitz.

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Anton Eggendorfer (+2021)

Ein guter, lieber und langjähriger Freund unseres Diözesanarchivs wie auch unserer Diözese ist nicht mehr – Anton, oder besser “Toni”, Eggendorfer ist verstorben. Lange Jahre leitete er mit großer Umsicht das Nö. Landesarchiv und stellte so die Weichen für eine umfassende Modernisierung. Für seine Verdienste um die Diözese St. Pölten und dessen Archivwesen verlieh ihm Diözesanbischof Klaus Küng 2014 das Ehrenzeichen des hl. Hippolyt in Gold.

Wir werden seine hohe fachliche Kompentenz, aber auch sein in höchstem Maß liebenswürdiges Wesen stets in herzlicher Erinnerung behalten!

Nö. Landesarchiv

5. bis 7. Oktober: Tagung “Monasteria Abolita”

Bild von Jiri Matejicek (CC BY-SA 3.0)
Bild von Jiri Matejicek (CC BY-SA 3.0)

Das Programm zur Tagung “Monasteria Abolita – Schicksale der Klostergüter seit der 2. Hälfte des 18. bis zur 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts” im Kloster Želiv ist nun fixiert.

Mehr als 40 Expertinnen und Experten aus Österreich, Deutschland und der Tschechischen Republik werden sich in diesen drei Tagen eingehend mit dem Phänomen der Aufhebung von Klöstern und ihrem Schicksal danach vom Josephinismus bis ins 20. Jahrhundert beschäftigen.

Veranstaltet wird die Tagung vom Kloster Želiv, dem Diözesanarchiv St. Pölten und dem Benediktinerstift Göttweig unter der wissenschaftlichen Leitung von PhD Jindra Pavelková, , mit finanzieller

Unterstützung der Europäischen Union (Programm Interreg Österreich – Tschechische Republik).

Veranstaltungsort: Kloster Želiv, Želiv 122, 394 44 Želiv (CZ)
Teilnahme:  kostenlos
Anmeldung bis 26.9. 2021: monasteriaabolita@gmail.com
Nähere Informationen: monasteriaabolita@gmail.com

Programm zum Download

Diözesanarchivar bei Expertenmeeting in Alicante

Im Rahmen des EU-Projektes “Digital Treasures” findet von 1. bis 2. September 2021 in Alicante (ES) ein hochkarätig besetzter Workshop zur Zukunft des Archivwesens statt.

Diözesanarchivar Dr. Thomas Aigner nimmt als Experte zum Thema der digitalen Transformation des kulturellen Erbes an einer Expertendiskussion teil und moderiert die Vorträge, die am Freitagvormittag gehalten werden.

Programm und weitere Infos

Die gesamte Veranstaltung ist online abrufbar: Donnerstag, Freitag 

Aggsbacher Rechnungsbuch online

 

Ein 1999 entdecktes Rechnungsbuch der Kartause Aggsbach aus der ersten Hälfte des 15. Jh. ist nun in einer Roh-Edition von Thomas Aigner online abrufbar.

Vielen Dank an Prof. Dr. Georg Vogeler von der Uni Graz für die Aufbereitung!

Am Anfang war der Schädel – Der Festtag des Hl. Hippolyt (13.8.) im Museum am Dom

(c) Ruth Brozek

Der Gedenktag unseres Diözesanpatrons, des hl. Hippolyt, am 13. August naht und damit auch ein spannender Nachmittag in unserem Museum am Dom in St. Pölten.

Aus diesem Anlass  bietet das Museum am Dom die Möglichkeit, sich im Rahmen von Führungen und Vorträgen auf die Spur des Heiligen zu begeben. Die Schenkung seines Schädelknochens war Initialzündung für die Klostergründung in St. Pölten.

Eintritt und Teilnahme an Veranstaltungen sind an diesem Tag gratis!

14.00: Museumsführung durch die Reliquienausstellung “Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen”
15.00: Hippolytus für und in St. Pölten – Vortrag vor Originalen mit ao. Univ. Prof. Dr. Meta Niederkorn
16.00: Spuren des hl. Hippolyt auf Pergament und Papier – Archivalien aus dem Diözesanarchiv St. Pölten vorgestellt von Dr. Thomas Aigner und  ao. Univ. Prof. Dr. Meta Niederkorn

Treffpunkt für alle Veranstaltungen: vor dem Museumseingang im 1. OG

Nähere Infos: https://www.museumamdom.at/

Das Team des Museums am Dom freut sich auf Ihr Kommen!

DVD: DAS LAND, DER BISCHOF UND DAS BÖSE. Michael Memelauer

Bischof Michael Memelauer hielt am 31. Dezember 1941 im St. Pöltner Dom seine nahezu in Vergessenheit geratene Silvesterpredigt und sprach sich darin als einziger österreichischer Bischof gegen die Euthanasieverbrechen der Nationalsozialisten aus. Bischof Memelauer, einer der längst dienenden Bischöfe Österreichs, hinterließ seine Spuren nicht nur in der Diözese St. Pölten. Das niederösterreichische Mostviertel, seine Heimat und seine Herkunft, sollten ihn sein Leben lang prägen. 1927 wird er zum Bischof geweiht, ein frischer Wind kommt in die Kirche.

Mit Anschluss 1938 beginnt sein zäher Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der als eines der wesentlichen Ziele auch die Zerstörung der katholischen Kirche hat. Michael Memelauer gibt in den letzten Kriegstagen aus, dass die Priester bei ihrem Volk zu verbleiben haben – er tut es auch und überlebt in den Kellern des Dombezirkes von St. Pölten. Auf ihn wartet ein schwieriger Wiederaufbau. Sein besonderes Augenmerk richtete er auf die Jugend und soziale Gerechtigkeit. Auch als Bischof Memelauer ist er das geblieben, was er bei seiner Geburt war – ein Mensch aus dem Bauernstand, der durch seine lange Amtszeit noch die Ernte in ruhigeren Zeiten erleben konnte.

Ab sofort ist der Film auf DVD bei uns im Shop erhältlich.

50 Jahre Vereinigung spanischer KirchenarchivarInnen: Dr. Aigner als Gastredner

Anlässlich der Jubiläumstagung zum 50. Jahrestag der Gründung der Vereinigung spanischer KirchenarchivarInnen am 9. Juni 2021 ist unser Archivdirektor Dr. Thomas Aigner als Gastredner eingeladen. Er wird zum Thema “Opportunities for cooperation and collaboration between archives in Europe” (auf Italienisch) sprechen und bei dieser Gelegenheit aus seinen jahrzehntelangen Erfahrungen zu diesem Thema berichten.

Konferenzwebsite: Asociación de Archiveros de la Iglesia en  España

Programm

9.-11. Juni 2021: Tagung zu hl. Johannes Nepomuk

Anlässlich der bevorstehenden Jubiläen der Selig- und Heiligsprechung des hl. Johannes von Nepomuk wird im Rahmen der internationalen Tagung Johannes von Nepomuk. Kult – Künste – Kommunikation, die gemeinsam mit der Abteilung Musikwissenschaft des Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik veranstaltet wird, der Kult um diesen böhmisch-habsburgischen Heiligen diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf bildlichen, architektonischen, musikalischen und textlichen Manifestationen seiner Verehrung in Europa vom späten 17. bis in das frühe 19. Jahrhundert.

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