Sonstige Publikationen

Titel Preis/Stk. Anzahl
Sepp Bauer, Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955. € 4,00
Sepp Bauer, Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955.

Sepp Bauer, Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955.

Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955. Eine Dokumentation hrsg. von der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. Zusammengestellt von Sepp Bauer (St. Pölten - Wien 1995)

Die Hoffnung auf das Ende der Not war groß, die Unsicherheit über die Zukunft danach ebenso: Wie das Buch es ankündigt, berichten Frauen und Männer vom Ende des Zweiten Weltkrieges in ihrer niederösterreichischen Heimat, an der Front, in Kriegsgefangenenlagern. Blindem Gehorsam, fragwürdiger Pflichterfüllung wurden noch Tausende in den letzten Kriegstagen geopfert; doch auch die „Befreiung" durch die Rote Armee bracht Frieden nicht sofort, sondern kostete weitere Opfer.
In den Gesprächen und Erzählungen wird jedoch deutlich, mit welchem Elan und welcher Bereitschaft die Feindschaften der Jahre zuvor zu überwinden, der Wiederaufbau in unserem Land begonnen wurde.
In diese Zeit fällt auch der Aufbau der Katholischen Aktion. Tausende junge Leute versammeln sich allwöchentlich in den Pfarren zu regelmäßigen Gruppenstunden. Sie bauen mit ihren jungen Kaplänen an einer jungen Kirche in einem noch nicht ganz freien Land. Es überrascht nicht, dass damals kaum Vergeltung geübt wurde an denen, die Verantwortung trugen in der NS-Zeit; die Aufarbeitung des „Tausendjährigen Reiches" wird einer späteren Epoche vorbehalten sein.
Die Begeisterung, die an jenem Tag im Mai 1955 herrschte, als Leopold Figl sein berühmtes „Österreich ist frei!" verkündete, wird lebendig und nachvollziehbar - wie alle die Erlebnisse und Eindrücke der Zeitzeugen, die in diesem Buch zu Wort kommen.
Viele Städte, Dörfer und Märkte werden genannt, manche bleiben ungenannt, einige waren Schauplätze von Erlebnissen und Erinnerungen.

 

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Gerhard Winner, Das Diözesanarchiv St. Pölten. € 10,90
Gerhard Winner, Das Diözesanarchiv St. Pölten.

Gerhard Winner, Das Diözesanarchiv St. Pölten.

Gerhard WINNER, Das Diözesanarchiv St. Pölten. Behörden und Institutionen. Ihre Geschichte und Bestände (St. Pölten 1962), 452 Seiten, 2 Abb.

Ein grundlegendes Hilfsmittel zur Erforschung der kirchlichen Geschichte Niederösterreichs, besonders jedoch der Diözese St. Pölten. Neben einer Geschichte des Archivs und der diözesanen Behörden bietet es im Anhang vollständige Regesten zu den im Diözesanarchiv befindlichen Urkunden (1284-1961). Ein ausführliches Register erschließt die Inventare der einzelnen Bestände und beweist, dass das Werk nicht nur für die Diözese selbst und ihre Pfarren, sondern auch für die Nachbardiözesen von Interesse und Nutzen sein kann. Es ist somit sowohl für die historische Wissenschaft als auch für die Heimatforschung von größter Bedeutung.

 

 

 

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Thomas Aigner u. Karin Winter (Hg.), Alte Archive - Neue Technologien. € 29,90
Thomas Aigner u. Karin Winter (Hg.), Alte Archive - Neue Technologien.

Thomas Aigner u. Karin Winter (Hg.), Alte Archive - Neue Technologien.

Thomas AIGNER und Karin WINTER (Hgg.), Alte Archive - Neue Technologien / Old Archives - New Technologies (St. Pölten 2006) 280 S., Abb., ISBN 3-901863-26-5, 978-901863-26-4

Als Ergebnis der Tagung "Alte Archive - Neue Technologien / Old Archives - New Technologies" vom 19. bis 22. Oktober 2005 erschien ein Tagungsband, der die Referate der teilnehmenden internationalen Wissenschaftler in insgesamt fünf Großkapiteln zusammenfasst.

VORWORT

In einem Zeitalter, in dem sich die Informationsträger derart radikal wandeln, stehen die sogenannten „klassischen" Archive, die vorwiegend Material aus Papier und Pergament verwahren, vor völlig neuen Herausforderungen. Dies sollte sich jedoch nur auf die neuen Technologien beziehen, denn das KnowHow, wie man mit Information umgeht - sie aufbewahrt, erschließt und bereitstellt - ist hier Jahrhunderte alt. Es gehört nun einmal zu den Kernkompetenzen eines Archivs, Information zu managen, egal auf welchem Träger sie gespeichert ist. Auch für die Aufbewahrung physischer Speicherstoffe wie Papier oder Pergament ist Wissen notwendig, um die Langzeit-Haltbarkeit sicherzustellen. Ebenso sehr wird dieses Wissen - nun jedoch vor neuen technischen Voraussetzungen - auch notwendig sein, um Informationen in elektronischer Form dauerhaft benützbar zu machen. Doch nicht nur diese Herausforderung stellt sich heute den „klassischen" Archivarinnen und Archivaren. Ebenso eröffnen die neuen Technologien zahlreiche Möglichkeiten, auch die „alten" Speicherträger effizienter und komplexer lesbar zu machen. Dadurch werden die Archive vor völlig neue Möglichkeiten gestellt: war es beispielsweise bisher aus logistischen Gründen nicht möglich, Archivalien einem großen Kreis von Interessierten zugänglich zu machen wie bspw. ein Museumsobjekt, so können nun digitalisierte Urkunden oder Akten im Internet einen nahezu uneingeschränkten Benutzerkreis finden. Die Archive erhalten dadurch die Möglichkeit, sich und ihre Bestände einem weitaus größeren Publikum zu präsentieren, als dies physisch möglich wäre. Eine Neupositionierung am Markt der kulturellen Angebote ist die Folge.

Vor diesem Hintergrund entstand 2002 in Niederösterreich das Monasterium-Projekt, das sich zuerst zum Ziel setzte, die Urkunden der Stifte und Klöster des Landes sowohl in Bild als auch in Text zu digitalisieren und im Internet kostenlos bereit zustellen. Dies schien auch vor dem Hintergrund ganz reizvoll, weil diese Quellen zum größten Teil noch immer in den elf großen katholischen Ordensstiften des Landes in situ verwahrt werden; eine virtuelle Zusammenführung würde auch die Auflösung von Zeit und Raum mit sich bringen. Doch dabei blieb es nicht. Wenn man Projekte in der virtuellen Welt macht, lösen sich tatsächlich Zeit und Raum sehr schnell auf und nahezu jeden Tag tun sich neue Möglichkeiten und Perspektiven auf. So wuchs das Projekt von Jahr zu Jahr, so dass es heute ein von breiter Zustimmung getragenes Unternehmen ist, an dem nahezu fünfzig Kulturerbeinstitutionen aus Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien beteiligt sind.

Als Abschluss der ersten Projektphase und gleichzeitig als Startschuss einer intensiveren Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Projektpartnern wie auch mit interessierten Kolleginnen und Kollegen fand von 19. bis 22. Oktober 2005 in Wien die Tagung „Alte Archive - Neue Technologien" statt, deren Referate im vorliegenden Band zu finden sind. Damit erfolgt eine Standortbestimmung, wo speziell die mitteleuropäischen Archive auf dem Markt digitaler Kulturangebote derzeit positioniert sind und welche Perspektiven sich daraus ergeben. Für eine Fortsetzung wird gesorgt sein ...

 

INHALT

Vorwort

Von Thomas Aigner und Karin Winter

Alte Archive - Neue Technologien: Einleitende Bemerkungen
Von Manfred Thaller

Archive und Bibliotheken im Netz

Spanish archival experiences on the net: the Spanish Archives on the Net Project (AER)
Von José Ramón Cruz Mundet und Alfonso Sánchez Mairena

NOKS, a searchable, cultural, historical Database with contributions from Archives, Libraries and Museums. ALM co-operation in Denmark
Von Ruth Hedegaard

Digitisation of Cultural and Scientific Heritage in Bulgaria: Challenges and Realities
Von Nikola Ikonomov und Milena Dobreva

Faksimile - die perfekte Quellenausgabe
Von Géza Érszegi

Erfahrungen im Umgang mit dem digitalen Medium

Parchments, maps and special materials in Italian archives: digitization and interoperability
Von Paolo Buonora

Digitalisierung von Archivgut - Vor- oder Nachteil
Von Jure Volcjak

Content from Monasteries in Lithuania Presented in Digital Space
Von Nerute Kligiene

Digitalisierung der mittelalterlichen Urkunden in Ungarn
Von Miklós Sölch

Möglichkeiten der Präsentation digitalisierten Archivguts im Internet
Von Thomas Fricke

Digitalisierung und Fachportale - die Strategie der Bayerischen Staatsbibliothek im Umgang mit neuen Technologien
Von Stephan Kellner

Werkzeuge für die Erschließung

Communitybasierte Wissensproduktion am Beispiel der Erschließung mittelalterlicher Urkunden
Von Benjamin Burkard

Charters Encoding Initiative (CEI). Zu Möglichkeiten der Integration mit Hilfe eines Standards für Urkundendigitalisierung
Von Georg Vogeler

Geistliche Netzwerke in Mitteleuropa

Das Archiv der Erzabtei Pannonhalma und sein Urkundenbestand
Von Tamás Dénesi

Das Digitalisierungsprojekt des Primatialarchivs Esztergom
Von András Hegedüs

Regular holdings in the National Archives of the Czech Republic
Von Jitka Krecková

Kirchliche Archive im Slowakischen Nationalarchiv und elektronische Erschließung ihrer historischen Quellen
Von Marta Melníková

Das 'virtuelle' Urkundenarchiv des Erzstiftes Salzburg
Von Hubert Schopf

Archive im Zeitalter der Informationstechnologien - Erfahrungen und Perspektiven

IT im Archiv - Herausforderungen und Perspektiven am Beispiel der Bilddatenbank des Bundesarchivs
Von Oliver Sander

Die Kirchenbücher der Diözese Passau vor 1900. Perspektiven der Digitalisierung
Von Herbert W. Wurster

Digitalisierung der schriftlichen historischen Quellen in der Slowakei
Von Juraj Šedivý

Das Österreichische Staatsarchiv und sein Archivinformationssystem: Aufbruch zu neuen Standards
Von Thomas Just

 

Details
Kerstin Hederer u. Robert Kluger (Hg.), Tipps für Familienforscher in Österreich. € 0,00 vergriffen
Kerstin Hederer u. Robert Kluger (Hg.), Tipps für Familienforscher in Österreich.

Kerstin Hederer u. Robert Kluger (Hg.), Tipps für Familienforscher in Österreich.

Kerstin HEDERER u. Robert KLUGER (Hgg.), Tipps für Familienforscher in Österreich. (=Schriftenreihe der Diözesanarchive Österreichs 1, 2005), 96 S., zahlr. Abb., ISBN 3-9501073-3-9

Die vorliegende Broschüre wendet sich an die große Zahl der Familienforscher, die alljährlich die kirchlichen Archive Österreichs aufsuchen, um in den dort verwahrten Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern nach ihren Vorfahren zu suchen. Dazu müssen jedoch gewisse Fähigkeiten erworben werden, die den richtigen Umgang mit diesen Dokumenten ermöglichen. Um nun dem Anfänger eine praktische Hilfestellung zu bieten, wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Diözesanarchive Österreichs diese Broschüre herausgegeben, die mit ihrer Konzentration auf den österreichischen Raum eine bisher bestehende Lücke im Informationsangebot für den Familienforscher erschließt. 

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Karl Thier u. James Hogg, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas. € 21,50
Karl Thier u. James Hogg, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas.

Karl Thier u. James Hogg, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas.

Karl THIER u. James HOGG, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas
(=Analecta Cartusiana 190, Salzburg 2002) ISBN 3-901995-74-9

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Heinrich Fasching, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche. € 17,00
Heinrich Fasching, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche.

Heinrich Fasching, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche.

Heinrich FASCHING, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche (St. Pölten 2009), 175 Seiten, zahlr. Farb-Abb., ISBN 978-3-901863-32-5

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Aigner, Auer, Kronbichler u. Schragl (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching. € 29,00
Aigner, Auer, Kronbichler u. Schragl (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching.

Aigner, Auer, Kronbichler u. Schragl (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching.

Thomas AIGNER, Gottfried AUER, Johann KRONBICHLER u. Friedrich SCHRAGL (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching (St. Pölten 2004), 527 S., zahlr. Abb.

Der 75. Geburtstag von Weihbischof Dr. Heinrich Fasching war Anlass zu dieser Festschrift, deren Beiträge von Autorinnen und Autoren stammen, die mit ihm durch verschiedene Wegstrecken seines Lebens verbunden sind. Die Vielfalt der Themen ergibt sich aus den zahlreichen Aufgaben, die er in der Diözese St. Pölten und in der Kirche Österreichs wahrgenommen hat und noch wahrnimmt.

 

INHALT

Dr. Heinrich Fasching
Lebenslauf
Wappen
Werkverzeichnis

Gott und die Menschen lieben
Ambrosius STRAKA, Ambrosius und Augustinus - Eine unendliche Beziehungsdiskussion
Burkhard ELLEGAST, Benediktinische Suche nach Gott
Kassian LAUTERER, "Schon sitzen wir an der Hochzeitstafel des Lammes". Bernhards Wirken im Spiegel einer eucharistischen Frömmigkeit
Johann REIKERSTORFER, "Propter nos homines"
Gottfried ROTH, Gottesbild und Psychotherapie
Manfred SCHEUER, Franz Jägerstätter - Wächter und Prophet
Franz ZAK (+), Das Konzil, Ende und Anfang

In guter Ordnung leben
Bruno PRIMETSHOFER, Der Generalvikar (Bischofsvikar) und die Ordensgemeinschaften in der Diözese
Clemens LASHOFER, Die exemte Rechtsstellung der Stifte und ihr Beitrag zur Pastoral der Diözese St. Pölten - Am Beispiel der Benediktinerabtei Göttweig
Josef MICHAELER, Die Regelung der Grenzen der Diözesen und Pfarreien in Italien im 20. Jh. mit besonderer Berücksichtigung Tirols
Helmut KRÄTZL, Das kirchliche Gesetzbuch von 1983 - Eine Frucht des II. Vaticanums
Gerhard FAHRNBERGER, Pfarrseelsorge bei Priestermangel in der Instruktion der Kongregation für den Klerus "Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde" vom 4. August 2002
Walter HAGEL, Die Religionsrechte im Österreichischen Verfassungskonvent 2003/2004

Die Geschichte bedenken
Norbert MUSSBACHER, Der Zisterzienserorden als besonderer Förderer gewerblicher Berufe in der Vergangenheit
Thomas AIGNER, Von der hochmittelalterlichen Großpfarre zum jospehinischen Pfarrsprengel - Das Beispiel der Pfarre Weiten
Gertrud BUTTLAR-ELBERBERG, Die Siegel der zur Zeit Friedrichs III. in Wiener Neustadt ansässigen geistlichen und ritterlichen Orden
Gustav REINGRABNER, Heimat oder Bekenntnis - Zur Konfessionalisierung der nördlichen Landesteile Ober- und Niederösterreichs
Johann Simon KREUZPOINTNER, ... in Vocal- als anderen Instrumentis erfahren... Kantoren in der Diözese St. Pölten
Thomas KARL, Bemerkungen zum Verhältnis Bistum Passau - Stift St. Pölten im Früh- und Hochmittelalter sowie zur mittelalterlichen Topographie St. Pöltens
Horst Rainer SEKYRA, Aquilin Joseph Hacker. Aus den Schriften des Augustiner Chorherrn und des Pfarrers von Obergrafendorf ausgewählt und aus dem Lateinischen übersetzt
Anton EGGENDORFER, Religiöse und kirchliche Symbole in niederösterreichischen Gemeindewappen
Gottfried AUER, Das Ende des Hieronymitanerklosters Schönbach im Spiegel der Konsistorialakten
Friedrich SCHRAGL, Einige Beobachtungen zu den Bischöfen von St. Pölten
Johann WEISSENSTEINER, Bischöfe und Priester der Diözese St. Pölten als Alumnen des "höheren Priesterbildungsinstituts zum hl. Augustinus" ("Frintaneums") in Wien - Biographische Quellen
Walter LUKASEDER, 1924 - Die Geburtsstunde des St. Pöltner Dommusikvereins
Rudolf ZINNHOBLER, Die Reaktivierung des (katholischen) Volksvereins nach dem zweiten Weltkrieg
Joachim ANGERER, Altabt und Propst Ämilian Greisl, ein vinculum caritatis zwischen Weihbischof Dr. Heinrich Fasching und dem Stift Geras
Ferdinand STAUDINGER, Verkünder und Zeuge
Annemarie FENZL, Katholikentage in Österreich - Eine historische Hinführung
Walter GRAF, Kontrakte, Orgelproben, Orgelrevisoren - 40 Jahre Orgelreferat der Diözese St. Pölten
Martin MAYRHOFER, Bischof Heinrich Fasching

Kunst verstehen
Peter SCHERRER, Ein spätantikes liturgisches Gefäß aus St. Pölten - Zeugnis des frühen Christentums für Aelium Cetium
Ronald RISY, Der Dom in St. Pölten und seine Vorgeschichte im Lichte der jüngsten Forschungen
Mario SCHWARZ, Überlegungen zur Kapitellplastik der Rosenkranzkapelle im Dom von St. Pölten
Peter KÖNIG, Die Schlosskapelle von Salaberg in Niederösterreich
Christine OPPITZ, ... es warten gar fille ort auf mich ... Neuentdeckte Archivalien zur Kanzel von St. Andrä an der Traisen
Johann KRONBICHLER, Das Diözesanmuseum St. Pölten - Geschichte und Gegenwart
Wolfgang PFOSER, Neubau Pfarrkirche St. Pölten - Stattersdorf/Harland. Der Versuch einer Standortbestimmung im Jahr 2000
Albert GROISS, Mönchtum und Engel. Die Stifte der Diözese St. Pölten als Orte der Verkündigung im Rahmen von Besichtigungen und religiösen Ausstellungen am Beispiel Altenburgs Sonderausstellung 2004 "Vor dem Angesicht der Engel ..."
Wilhelm ZOTTI, Braucht die Kirche die Kunst? Versuch einer Zustandsanalyse mithilfe einer Fallstudie

Der Gerechtigkeit dienen
Gerhard BITTNER, Für eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit. Ein Plädoyer für mehr Nachdenklichkeit
Heinz HÖDL, Verantwortung für Kirche und Welt
Meinrad SCHNECKENLEITHNER, Die Kirchen und der Irakkrieg 2003 - Zu einer Kritik von Ulrich Körtner
Franz SIEDER, "Friede den Menschen auf Erden"

 

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Julia Huemer u. Walter Lukaseder (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf. € 29,90
Julia Huemer u. Walter Lukaseder (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf.

Julia Huemer u. Walter Lukaseder (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf.

Julia HUEMER u. Walter LUKASEDER (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf. St. Pölten 2006.

Aus Anlass des 75. Geburtstages von Prälat Dr. Walter Graf haben sich viele Freunde und Wegbegleiter bereit erklärt, einen Beitrag zu einer Festschrift zu verfassen. Die Themen der insgesamt 30 Artikel reichen von sehr persönlichen Erinnerungen an den Jubilar als Onkel, Musiker oder Reisebegleiter bis hin zu fachlichen Beiträgen, die sich auf sein Wirken als Priester, Musiker und Lehrer beziehen. So verschieden die einzelnen Aufsätze auch erscheinen mögen, letztlich weisen sie doch auf einen großen Kristallisationspunkt hin: die Musik, im Speziellen die Kirchenmusik, die das Leben von Prälat Dr. Walter Graf bis heute besonders prägt.

Inhaltsverzeichnis:

Grußworte
Klaus Küng, Diözesanbischof von St. Pölten
Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich
Siegfried Ludwig, Landeshauptmann von Niederösterreich a.D.
Matthias Stadler, Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten
Willi Gruber, Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten a.D.
Liese Prokop, Bundesministerin für Inneres
Josef Sodar, Bezirkshauptmann a.D.
Adolf Stricker, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich
Ursula Nährer, Obfrau des St. Pöltner Dommusikvereins
Angela Müller, Obfrau des Jugendensembles der St. Pöltner Dommusik

Persönliche Erinnerungen
Elisabeth FERNBACH, Ein Onkel-Nichte-Gespräch über Erinnerungen an ein Leben als Domkapellmeister, mit besonderer Berücksichtigung des Jugendensembles
Franz WAJWODA, Gemeinsamkeiten
Franz STEPANEK, Ein Domkapellmeister aus der Froschperspektive. Rückblicke eines Mitwirkenden
Edgar HELMHART, Von der Romanik zur Walhalla
Viktor MAYERHOFER, Prälat Dr. Walter Graf - Der Geist weht, wo Er will
Karl SCHWANKHART, Prälat OSTR Mag. Dr. Walter Graf zum 75. Geburtstag. Eine Würdigung seiner langjährigen Tätigkeit als Lehrer und Religionspädagoge

Priestertum
Wolfgang BRETSCHNEIDER, „... wird die Musik zum Geschwätz". Über den Wert des Schweigens und der Stille
Heinrich FASCHING, Bischof Dr. Franz Žak, Helfer in ökumenischen Problemen
Maximilian FÜRNSINN, Der Raum - Das Kleid - Die Zeit - Das Wort
Peter HOFFMANN, Die Totzenbacher Gottesdienste. Zeitgemäße Führungskonzepte in den Messfeiern von Dr. Walter Graf
Johann KRONBICHLER, Miszellen zur Ausstattung der Pfarrkirche von St. Bernhard bei Horn
Willibald R. ROSNER, Der Loreto-Kult im Niederösterreich des 17. und 18. Jahrhunderts - eine Skizze

(Kirchen-) Musik
Gottfried AUER, Der Priester und Musiker Karl Hammer - eine Skizze
Anton GANSBERGER, Gedanken zur vierten Symphonie von Franz Schmidt
Stefan HAGEL, Didymos des Musikers epimorischer Epizentrismus
Hans HASELBÖCK, Die Orgel als Gleichnis
Dominicus F. HOFER O.Praem., 1746. Ein Hörvergleich von 35 CD-Aufnahmen der Schübler-Choräle, insbesondere BWV 645 und 650
Karl KASTL, Leopold Friedl (1939-1998) - kirchenmusikalischer und organologischer Wegbegleiter von Dr. Walter Graf
Johann Simon KREUZPOINTNER, Harmonie und Melodie - Grammatik und Vokabular in der Musik des 18. Jahrhunderts am Beispiel der Partiten von Johann Adam Scheibl (1710-1773)
Elisabeth LUKASEDER, Die Musikerpersönlichkeit. Ein Versuch der Beschreibung der Merkmale, die auf besonders musikalische Personen zutreffen.
Eugen NOVAK, Ad triumphalia martyrum gaudia. Eine Rekonstruktion der Hippolytus-Sequenz nach den frühesten Quellen
Michael POGLITSCH, „Hiaz håt oana gsunga". Volksliedaufzeichnungen aus Türnitz an der Traisen 1833 bis 2006
Franz REITHNER, Ein oberes junges Geschrei - gehört in der St. Pöltner Domorgel
Karl SCHNÜRL, Auch kleine Dinge können uns entzücken...
Walter SENGSTSCHMID, Der „Allgemeine Caecilien-Verband für die Länder deutscher Sprache" und seine Entwicklung in Österreich. Dem letzten Landespräses für Österreich, Prälat Dr. Walter Graf (1984-1987), in Dankbarkeit zugeeignet.
Alfred WILLANDER, Die Kirchenmusiktradition an der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Baden bei Wien

Lehramt
Gerhard GRAF, Von der Klosterschule zur Schule im Klostergarten. Das Spannungsfeld von Kirche und Staat in der Schulfrage
Walter HAGEL, Statutenschulen und Schulverfassung
Marialuise KOCH, Das österreichische Jugendsingen. Eine Erfolgsgeschichte
Franz-Xaver MEYER, Seminare als Beitrag zu kirchenmusikalischer Fortbildung

Curriculum Vitae

Auswahlbibliographie

Autorenverzeichnis

 

Details
Fritzer, Raßmann u. Treiber, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich. € 29,00
Fritzer, Raßmann u. Treiber, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich.

Fritzer, Raßmann u. Treiber, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich.

Erika FRITZER, Christine RAßMANN u. Adolfine TREIBER, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich. Wegbereiterinnen moderner Frauenbildung (St. Pölten 2005), 198 S., Abb., ISBN 3-200-00336-7

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Angerer, Aigner u. Trumler, Klöster im Herzen Europas. Grenzenlos – Zeitenlos. € 49,90
Angerer, Aigner u. Trumler, Klöster im Herzen Europas. Grenzenlos – Zeitenlos.

Angerer, Aigner u. Trumler, Klöster im Herzen Europas. Grenzenlos – Zeitenlos.

Joachim ANGERER, Thomas AIGNER u. Gerhard TRUMLER, Klöster im Herzen Europas.
Grenzenlos - Zeitenlos (Wien 2006) 255 S., 271 Abb., ISBN 3-85498-307-7

Klöster sind ein Symbol für Grenzenlosigkeit und Zeigenlosigkeit. Gerade die Klöster Mitteleuropas haben dies im Laufe ihrer langen Geschichte immer wieder unter Beweis gestellt. Sie haben die Entwicklung von Religion, Politik und Kultur in diesem Raum wesentlich mitgeprägt. Abhängig waren sie dabei von den jeweils herrschenden Umständen, so dass ihr Netz immer wieder Veränderungen unterworfen war. In diesem Netz gibt es ganz starke Knoten, die sich unbeschadet bis heute erhalten haben, aber auch andere, die sich wieder aufgelöst haben - jedoch durch neue ersetzt wurden.
Jetzt, am Beginn des dritten Jahrtausends, an dem sich dieser mitteleuropäische Raum nach dem Fall des eisernen Vorhangs und der Integration der hier angesiedelten Staaten in die EU wieder näher kommt, jetzt zieht sich auch das Netz der Klöster wieder stärker zusammen. Es erhält nun die Möglichkeit, dort fortzusetzen, wo es durch Nationalsozialismus und Kommunismus abrupt auseinander gerissen worden war.
Dieses Buch bietet durch die grandiosen Fotografien von Gerhard Trumler erstmals einen beeindruckenden Überblick über die Klosterwelten im Herzen Europas:
Böhmen, Mähren, Österreich, Polen, Slowenien, Südtirol, Ungarn und der Slowakei.

 

Details
Wilhelm Zotti, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband. € 10,00
Wilhelm Zotti, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband.

Wilhelm Zotti, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband.

Wilhelm ZOTTI, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband (St. Pölten 2003), 50 Seiten, zahlr. Abb., ISBN 3-901863-17-6

Der vorliegende Ergänzungsband zur Kirchlichen Kunst in der Diözese St. Pölten hat fast die beiden letzten Jahrzehnte vor der Jahrtausendwende zum Inhalt, sodass mit dieser Bestandsaufnahme das für die Kirchliche Kunst bedeutsame 2. Jahrtausend abgeschlossen ist.
In diesem relativ kurzen Zeitraum ist auf dem Gebiet der Architektur, der bildenden Kunst und des Orgelbaus überraschend viel geschehen: neben den drei aus pastoralen Gründen errichteten Kirchenneubauten und sechs der Raumnot wegen ausgeführten Erweiterungsbauten, alle im Viertel ober dem Wienerwald, hat es viele Außen- und Innenrestaurierungen von Pfarr-Filialkirchen und Karnern gegeben, die in Einzelfällen auch von archäologischen Aufschlüssen begleitet waren.
Auch die liturgiegerechte Gestaltung vieler Innenräume, vor allem der Altarbereiche mit den häufig qualitätvoll ausgebildeten Altären und anderen Sakramentsorten verdient hohe Anerkennung, besonders auch deshalb, weil diese "Neuordnungen" fast ausschließlich nur dank des vorbildlichen persönlichen und finanziellen Einsatzes der betreffenden Pfarrgemeinden zustandekommen konnten. Bemerkenswert ist ferner die nach wie vor hohe Bedeutung der Kirchenmusik, die sich außer in den vielen Orgelrestaurierungen vornehmlich in den 29 neuen Orgelwerken manifestiert.
Diesen vielfältigen und schwierigen Aufgaben wird sich die Kirche - wie bisher - auch im 3. Jahrtausend stellen müssen, denn "die Kirche bedarf der Kunst für ihre Liturgie, die in ihrer Vollgestalt ein durch den Glauben inspiriertes Kunstwerk sein will unter Einbeziehung aller schöpferischen Kräfte aus Architektur, bildender Kunst, Musik und Dichtung" (Johannes Paul II., Wien - Hofburg, 12. September 1983)

 

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Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann RADL (1818-1878), Hymnen. € 0,00 vergriffen
Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann RADL (1818-1878), Hymnen.

Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann RADL (1818-1878), Hymnen.

Johann RADL (1818-1878), Hymnen. Erstdruck. Hrsg. von Johann Simon Kreuzpointner (MSH, St. Pölten 2001), ISBN 3-901863-09-5

Musica Sacra Hippolytensis (MSH)
aus den Musikarchiven am Dom zu St. Pölten hrsg. von Johann Simon Kreuzpointner

Die Musikhandschriften, die in den Archiven kirchlicher Institutionen in der Diözese St. Pölten aufbewahrt werden oder sich früher in diesen befanden, einer breiten Öffentlichkeit erstmals zugängig zu machen, ist das Ziel der neuen Reihe "Musica Sacra Hippolytensis".
Hier sollen mittelalterliche Choräle ebenso Platz finden wie Instrumental- und Vokalmusik des 18. und 19. Jahrhunderts.
Obwohl St. Pölten selbst erst 1785 Bischofssitz wurde, konnte die nunmehrige Dommusik an die Musikpflege des bis dahin bestehenden Augustiner-Chorherrenstiftes anknüpfen, wenngleich die Ereignisse der Aufhebung des Stiftes 1784 und der Errichtung des Bistums 1785, Unglücksfälle und Verständnislosigkeit dazu führten, dass wertvolle Handschriften verloren gingen.
Die Gründung eines Diözesanarchivs hatte zur Folge, dass - vor allem in den letzten Jahren - aus den Pfarren des Bistums vermehrt Musiknoten an diese zentrale Einrichtung übergeben wurden, die ebenfalls in dieser Reihe berücksichtigt werden.
Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Kompositionen musikwissenschaftlich korrekt ediert und in einem einleitenden Aufsatz in ihren historischen Kontext gestellt werden. Gleichzeitig soll die Edition aber auch so gestaltet sein, dass sie problemlos zur Aufführung des Werks benützt werden kann. Auf diese Weise soll einiges an vergessener Musiktradition in unserem Bistum nicht nur wieder ins Bewusstsein, sonder vor allem auch wieder in unsere Ohren gerückt werden.
Die Initiative zur Gründung der vorliegenden Reihe ging von Johann Simon Kreuzpointner aus, der in Passau bei einem ähnlichen Projekt schon mitgearbeitet hat.

 

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Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773). Oratorium ad Sanctum Sepulchrum. € 8,40
Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773). Oratorium ad Sanctum Sepulchrum.

Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773). Oratorium ad Sanctum Sepulchrum.

Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773), Oratorium ad Sanctum Sepulchrum (Band 1, MSH - Musica Sacra Hippolytensis, St. Pölten 2005), ISMN der Partitur M-700251-01-7, Gesamtpaket M-700251-00-0

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Manfred Wohlfahrt, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels. € 20,00
Manfred Wohlfahrt, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels.

Manfred Wohlfahrt, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels.

Manfred WOHLFAHRT, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels (=Beiträge zur Bezirkskunde Melk 3, Melk 2004), 192 S., Abb.

Wer sich mit Familien- oder Hausgeschichtsforschung beschäftigt, wird wohl zunächst an der namentlichen Erfassung möglichst vieler Ahnen bzw. einer möglichst weit zurückreichenden Besitzerfolge des jeweiligen Hauses interessiert sein. Ab einem gewissen Zeitpunkt allerdings wird das Interesse des Forschers darüber hinausgreifen und zur Frage nach Lebensumständen, wirtschaftlichen und sonstigen Verhältnissen der Vorfahren bzw. Vorbesitzer des bäuerlichen oder bürgerlichen Anwesens führen. Keine Frage, dass damit auch die Verbindung hergestellt wird zu weiterreichenden Bezügen, etwa zur Geschichte eines Berufsstandes, einer Pfarre oder Region, die nahezu selbstverständlich ins Blickfeld des Familien- und Hausgeschichtsforschers rücken. So wird der historisch Interessierte aus der Rolle des Zuschauers in die des Beteiligten versetzt, wenn er in seinen Forschungen die Verflechtung der größeren geschichtlichen Zusammenhänge mit dem Schicksal der eigenen Vorfahren, des eigenen Hauses erlebt. Je nach Zeit und Mühe, die aufgewendet werden können, und je nach Umfang und Qualität des zur Verfügung stehenden Quellenmaterials ist es durchaus möglich, ein recht anschauliches Bild von den Lebensumständen der eigenen Vorfahren zu bekommen. Freilich bedarf es einiger Kenntnisse, um mit den vielfachen Forschungsmöglichkeiten auch zurecht kommen zu können.
Dazu bietet sich eine Fülle von Literatur an, diese Schrift kann und will keine wissenschaftliche Quellenkunde, keine Einführung in die Paläographie und kein Abriss der regionalen Sozialgeschichte sein, sondern soll dem niederösterreichischen, vor allem dem Mostviertler Familien- und Hausgeschichtsforscher einen Überblick geben über die vorhandenen Forschungsmöglichkeiten. Sie möge dem Anfänger als Starthilfe, dem erfahrenen Amateurhistoriker als Ergänzung dienen und als Ermunterung, die eine oder andere bisher nicht verwendete Quellengruppe in seine Arbeit mit einzubeziehen.

 

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Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. € 23,90
Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. Zur Kirchengeschichte des Viertels ob dem Wienerwald vor 1627. St. Pölten 1998.

Dieser Band führt die Kirchengeschichte der Pfarrorte des Mostviertels von 86. Kollmitzberg bis 159. Rust fort.

Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt
Die "Geschichtlichen Beilagen" haben sich seit Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1880 zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel der kirchenhistorischen Forschung in der Diözese St. Pölten und darüber hinaus entwickelt. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, die vier Jahre zuvor erschienene, zweibändige Diözesangeschichte von Anton Kerschbaumer zu ergänzen, wie in der Kurrende vom 17. Jänner 1878 zu lesen ist: "Die allgemeine Geschichte des Bisthums verlangt nothwendig eine Specialgeschichte der Pfarreien, Beneficien, Stifter, Klöster. Bis jetzt dürfte aber die Zahl derer, von welchen eine solche entweder im Manuscript oder im Druck bereits vorhanden ist, eine verhältnismäßig geringe sein. Es leuchtet auch ein, daß die Specialgeschichte einer Diöcese nicht in kurzer Zeit, oder von Einem geschrieben werden könne, es sei denn, daß Jemand bei gehöriger Muße das geschichtliche Materiale schon vorfindet, und es nur in die entsprechende Form zu bringen braucht. Diese Vorarbeit zur Specialgeschichte unserer Diöcese soll nun in Angriff genommen werden, und als ´Geschichtliche Beilagen zu den Consistorial-Currenden´ veröffentlicht werden." An diesem Unternehmen beteiligten sich anfangs zahlreiche Geistliche, die Beiträge zur Geschichte verschiedenster Pfarren und Klöster verfassten, die zum Teil heute noch die einzigen Werke zu bestimmten Themen darstellen. Bei dieser Gelegenheit sind vor allem die Namen Erdinger, Weigelsperger, Kerschbaumer, Gottwald und Frank zu nennen. Es ist zu beobachten, daß sich der Mitarbeiterstab mit der Zeit immer mehr verringerte. Der Umfang der Bände nahm zwar nicht ab, jedoch die Zahl der Autoren. Arbeiteten am ersten Band (1880) noch neun verschiedene Autoren mit, waren es im neunten Band (1911) nur noch vier. Im Band fünf (1895) arbeitete erstmals Pfarrer Alois Plesser (1865-1937) mit, der die bestimmende Person für die Geschichtlichen Beilagen werden sollte. Er verfasste in der Folge die meisten und umfangreichsten Beiträge und arbeitete anscheinend "Tag und Nacht" an Regestensammlungen für alle Pfarren der Diözese. Obwohl er diese noch vor seinem 1937 erfolgten Tod vollenden hatte können, konnte er ihre vollständige Veröffentlichung in den Geschichtlichen Beilagen nicht mehr miterleben - Band zwölf mit den Materialien zu den Waldviertler Pfarren von Aggsbach Markt bis Pernegg (alphabetisch) konnte erst 1939 abgeschlossen werden. Die verbliebenen Manuskripte zu den übrigen Waldviertler Pfarren füllten schließlich noch zwei weitere Bände (13, 1951 und 14, 1954). Obwohl seine Aufzeichnungen zu den Pfarren des VOWW bis Königstetten im Band 15 bis 1977 noch veröffentlicht worden waren, entschloss man sich, aus verschiedenen Gründen die verbliebenen Manuskripte nicht mehr zu veröffentlichen und die Geschichtlichen Beilagen einzustellen.
Da diese für die kirchenhistorische Forschung vor allem für die Diözese St. Pölten jedoch von großer Bedeutung sind und die Publikation der noch fehlenden Plesser-Manuskripte ein großes Desiderat in der Diözesangeschichtsforschung darstellten, wurden die Geschichtlichen Beilagen fortgeführt und die Materialsammlungen zu den Pfarren des VOWW ab Kollmitzberg in zwei weiteren Bänden (16 und 17) herausgegeben.

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Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. € 23,90
Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. Zur Kirchengeschichte des Viertels ob dem Wienerwald vor 1627. St. Pölten 2001.

Dieser Band führt die Kirchengeschichte der Pfarrorte des Mostviertels von 160. Sarling, Pfarre Säusenstein bis 216. Zwentendorf fort.

Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt
Die "Geschichtlichen Beilagen" haben sich seit Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1880 zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel der kirchenhistorischen Forschung in der Diözese St. Pölten und darüber hinaus entwickelt. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, die vier Jahre zuvor erschienene, zweibändige Diözesangeschichte von Anton Kerschbaumer zu ergänzen, wie in der Kurrende vom 17. Jänner 1878 zu lesen ist: "Die allgemeine Geschichte des Bisthums verlangt nothwendig eine Specialgeschichte der Pfarreien, Beneficien, Stifter, Klöster. Bis jetzt dürfte aber die Zahl derer, von welchen eine solche entweder im Manuscript oder im Druck bereits vorhanden ist, eine verhältnismäßig geringe sein. Es leuchtet auch ein, daß die Specialgeschichte einer Diöcese nicht in kurzer Zeit, oder von Einem geschrieben werden könne, es sei denn, daß Jemand bei gehöriger Muße das geschichtliche Materiale schon vorfindet, und es nur in die entsprechende Form zu bringen braucht. Diese Vorarbeit zur Specialgeschichte unserer Diöcese soll nun in Angriff genommen werden, und als ´Geschichtliche Beilagen zu den Consistorial-Currenden´ veröffentlicht werden." An diesem Unternehmen beteiligten sich anfangs zahlreiche Geistliche, die Beiträge zur Geschichte verschiedenster Pfarren und Klöster verfassten, die zum Teil heute noch die einzigen Werke zu bestimmten Themen darstellen. Bei dieser Gelegenheit sind vor allem die Namen Erdinger, Weigelsperger, Kerschbaumer, Gottwald und Frank zu nennen. Es ist zu beobachten, daß sich der Mitarbeiterstab mit der Zeit immer mehr verringerte. Der Umfang der Bände nahm zwar nicht ab, jedoch die Zahl der Autoren. Arbeiteten am ersten Band (1880) noch neun verschiedene Autoren mit, waren es im neunten Band (1911) nur noch vier. Im Band fünf (1895) arbeitete erstmals Pfarrer Alois Plesser (1865-1937) mit, der die bestimmende Person für die Geschichtlichen Beilagen werden sollte. Er verfasste in der Folge die meisten und umfangreichsten Beiträge und arbeitete anscheinend "Tag und Nacht" an Regestensammlungen für alle Pfarren der Diözese. Obwohl er diese noch vor seinem 1937 erfolgten Tod vollenden hatte können, konnte er ihre vollständige Veröffentlichung in den Geschichtlichen Beilagen nicht mehr miterleben - Band zwölf mit den Materialien zu den Waldviertler Pfarren von Aggsbach Markt bis Pernegg (alphabetisch) konnte erst 1939 abgeschlossen werden. Die verbliebenen Manuskripte zu den übrigen Waldviertler Pfarren füllten schließlich noch zwei weitere Bände (13, 1951 und 14, 1954). Obwohl seine Aufzeichnungen zu den Pfarren des VOWW bis Königstetten im Band 15 bis 1977 noch veröffentlicht worden waren, entschloss man sich, aus verschiedenen Gründen die verbliebenen Manuskripte nicht mehr zu veröffentlichen und die Geschichtlichen Beilagen einzustellen.
Da diese für die kirchenhistorische Forschung vor allem für die Diözese St. Pölten jedoch von großer Bedeutung sind und die Publikation der noch fehlenden Plesser-Manuskripte ein großes Desiderat in der Diözesangeschichtsforschung darstellten, wurden die Geschichtlichen Beilagen fortgeführt und die Materialsammlungen zu den Pfarren des VOWW ab Kollmitzberg in zwei weiteren Bänden (16 und 17) herausgegeben.

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Monastica Historia 1: Leben und Alltag in böhmisch-mährischen und niederösterreichischen Klöstern in Spätmittelalter und Neuzeit. € 19,90
Monastica Historia 1: Leben und Alltag in böhmisch-mährischen und niederösterreichischen Klöstern in Spätmittelalter und Neuzeit.

Monastica Historia 1: Leben und Alltag in böhmisch-mährischen und niederösterreichischen Klöstern in Spätmittelalter und Neuzeit.

Heidemarie SPECHT u. Tomáš ČERNUŠÁK (Hgg.), Monastica Historia I. Leben und Alltag in böhmisch-mährischen und niederösterreichischen Klöstern in Spätmittelalter und Neuzeit. Referate der gleichnamigen Tagung in Brno von 28. bis 29. Oktober 2008

(St. Pölten - Brno 2011), 404 Seiten, zahlr. Abb., ISBN 978-3-901863-35-6

 

Die religiöse Landschaft Niederösterreichs und des böhmisch-mährischen Raumes war im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit - so wie auch heute noch - stark klösterlich geprägt. Die Stifte und Klöster wirkten im Zusammenspiel mit den zuständigen Ordinarien, nach Macht strebenden Adeligen und konkurrierenden Niederlassungen desselben oder eines anderen Ordens in politischer, wirtschaftlicher, seelsorglicher und wissenschaftlicher Hinsicht prägend auch auf die „einfache" Bevölkerung der näheren und weiteren Umgebung.
In den Konventen selbst versuchten deren Angehörige, Leben und Alltag nach festgeschriebenen Normen und alt hergekommenen Gewohnheiten zu gestalten.

Einzelne Aspekte dieses Alltagslebens genauer zu betrachten, und zwar über die heutigen Staatsgrenzen hinweg, war Ziel eines 2-tägigen Symposiums mit dem Titel „Leben und Alltag in böhmisch-mährischen und niederösterreichischen Klöstern in Spätmittelalter und Früher Neuzeit", das Ende Oktober 2008 im Mährischen Landesarchiv Brünn stattfand und von diesem sowie vom Diözesanarchiv St. Pölten veranstaltet wurde.
Die Mitwirkung von 23 HistorikerInnen aus Österreich und Tschechien garantierte ein umfangreiches Programm und spannende Diskussionen, die - wie auch die einzelnen Vorträge selbst - zum Teil in Tschechisch, zum Teil in Deutsch geführt wurden.

Die vorliegende Publikation enthält als Ergebnis dieser Tagung insgesamt 23 Aufsätze österreichischer und tschechischer WissenschaftlerInnen.

Gegliedert in mehrere Themenkreise, behandelt der Tagungsband verschiedenste Aspekte zum Leben und Alltag böhmisch-mährischer und niederösterreichischer Klöster im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit: Soziale Netzwerke und die Mobilität von Ordensangehörigen werden ebenso beleuchtet wie kunst-, kultur- und geistesgeschichtliche Gesichtspunkte. Man findet kurze Abhandlungen über die Geschichte einzelner Konvente, daneben werden aber auch frömmigkeitsspezifische und normative Quellen untersucht. Bunt gemischt ist auch das Bild der vertretenen Orden: von den klassischen alten Orden  wie den Benediktinern und Zisterziensern über die Mendikanten (Serviten, Dominikaner, Franziskaner, Kapuziner, Paulaner, Augustiner Barfüßer) bis hin zu den Jesuiten.

 

Inhaltsverzeichnis:

- Vorwort - Heidemarie Specht


- Meta Niederkorn-Bruck,
Worte hören, Texte lesen, Bilder sehen, Bilder verstehen. Predigt als Spiegel für die Mobilität von Texten im Hinblick auf Weltengericht und Artes moriendi


- Tomáš Černušák,
Neue Erkenntnisse zum Alltagsleben in den mährischen Dominikanerinnenklöstern in der Neuzeit


- Jiří Mihola,
Zur Prediger-, Literatur- und Wissenschaftstätigkeit des Paulanerordens in Mitteleuropa im 17. und 18. Jahrhundert


- Walpurga Oppeker,
Überlegungen zur Marienfrömmigkeit der Augustiner Barfüßer der deutsch-böhmischen Provinz


- Andreas Gamerith,
Rund um die Baustelle. Voraussetzungen und Alltag einer barocken Klosterbaustelle am Beispiel des Stiftes Altenburg


- Jan Kilián,
Die Melniker Kapuziner von der Gründung des Hospizes bis zu den Josephinischen Reformen


- Marek Vařeka,
Auseinandersetzungen der Liechtensteiner mit dem Kloster Niederkaunitz


- Veronika Čapská,
Das Kloster als Hinterbühne? Die Problematik der Selbstrepräsentation eines Mendikantenordens am Beispiel der Serviten


- Petr Hlaváček,
Eberhard Ablauff de Rheno († 1528) im Geistesleben der böhmischen Franziskaner am Anfang der Frühen Neuzeit


- Jakub Zouhar,
Das Alltagsleben der böhmischen Dominikanerprovinz vom 15. bis zum 18. Jahrhundert - eine knappe Zusammenfassung


- Christine Oppitz,
Stifte und Klöster als Impulsgeber für das Wallfahrtswesen im 17. und 18. Jahrhundert am Beispiel von Sallapulka


- Markéta Holubová,
Maria Hilf - Stolz und Schutzschild auf dem Chlumek bei Luže. Zu den Beziehungen zwischen Jesuitenresidenz und marianischem Wallfahrtsort im Barock


- Kateřina Bobková-Valentová,
Kodifizierung der Vorschriften für das Alltagsleben in der böhmischen Jesuitenprovinz


- Christine Schneider,
Vom Leben und Sterben im Kloster. Biographische Notizen in der Konventchronik und im Nekrolog des Wiener Ursulinenklosters


- Zdeněk Orlita,
Zwischen Bruderschaften und Dritten Orden: Marianische Kongregationen bei mährischen Jesuitenkollegien in der frühen Neuzeit


- Thomas Stockinger, Stabilitas loci
und vita activa. Die Mobilität der Konventualen des barocken Benediktinerstiftes Melk anhand der Prioratsephemeriden


- Karel Mlateček,
Einige Bemerkungen zum Niedergang des Benediktinerinnenklosters Pustiměř


- Thomas Aigner,
Überlegungen zu Herkunft, Leben und sozialer Vernetzung der Aggsbacher Kartäuser 1639-1782


- Jan Zdichynec, Sie hat ein üble stimm, und keine rechte lußt
. Zur Personengeschichte der Frauenklöster im böhmisch-mährisch-lausitzischen Zisterzienservikariat in der frühen Neuzeit


- Alkuin Schachenmayr,
Der klösterliche Totenkult im Barock: ein Forschungsansatz


- Michael Bohr,
Stift Göttweig: Tischlerarbeiten und Handwerkersaläre in der Barockzeit


- Rudolf Malli,
Kloster und Wein. Der Wein im Alltagsleben der Klöster mit besonderem Blick auf das 17. und 18. Jahrhundert an Beispielen der niederösterreichischen Stifte Altenburg, Geras/Pernegg und Zwettl


- Aleš Filip,
Die Jesuiten am Wallfahrtsberg Svatý Hostýn (Hl. Hostein): ihre künstlerische Repräsentation

- Autorenverzeichnis

 

Details
Archive im Web - Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen € 19,90
Archive im Web - Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen

Archive im Web - Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen

 

 

TitelblattThomas AIGNER, Stefanie HOHENBRUCK, Thomas JUST und Joachim KEMPER (Hgg.)
Archive im Web - Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen
(St. Pölten 2011) 228 Seiten, zahlr. SW-Abb.; ISBN 978-3-901863-39-4

 

Von 23. bis 25. November 2010 fand die internationale Konferenz „Archive im Web - Erfahrungen, Herausforderungen,Visionen / Archives on the Web - Experiences,Challenges, Visions" im Österreichischen Staatsarchiv in Wien statt.

 

Der vorliegende Band vereinigt einen großen Teil der Beiträge zur Tagung aus zahlreichen europäischen Ländern, jeweils entweder in deutscher oder englischer Fassung. Er vermittelt einen eindrucksvollen Überblick, auf welchen Wegen die europäischen Archive und benachbarte Kultureinrichtungen den Herausforderungen des digitalen Zeitalters begegnen.

 
Inhaltsverzeichnis:


Vorwort


Gerhart Marckhgott
Vom Diener zum Dienstleister. Gedanken zu einem neuen Selbstbewußtsein der Archive


Alina Pavelescu
Learning from others' experiences: the debates around the public access to documents in electronic format at the National Archives of Romania


Marta Nogueira
Archives on Web 2.0: new contexts, new opportunities (Facebook, Flickr, YouTube).


Katharina M. Bergmayr
Digital sozial? Chancen und Herausforderungen sozialer Netzwerke für Bibliotheken und Archive


Gerald Maier
Europeana und „Deutsche Digitale Bibliothek" - Sachstand und Perspektiven für die Archive


Vlatka Lemić
ARHiNET system as a model for archival networks


Karel Halla
Porta fontium. Bayerisch-tschechisches Netzwerk digitaler Geschichtsquellen


István Kenyeres, András Sipos
Hungarian Archives Portal - a collaborative solution for publication of digitized archival content and databases


Monika Péková, Jozef Hanus
Archival heritage in Slovakian State Archives and its presentation on the Internet.


Barbara Berska
Educational activities of Polish Archives in the web.


Francesco Roberg
Die Urkundenabteilung des Staatsarchivs Marburg und ihre Erschließung.


Andreas Kränzle, Julia Leisinger
Die Reorganisation des Einsiedler Klosterarchivs (nicht nur) im Netz.


György Rácz
Medieval Hungary online: The Hungarian National Archives' online portal on medieval charters.


Francesca Klein
The Diplomatico project of the State Archives of Florence: new opportunities on the web.


Jitka Křečková
Charters of the National Archives in Prague on Monasterium.net.


Redmer Alma
Das Digitaal oorkondeboek Groningen en Drenthe (Cartago).


Simone Würz
Mittelalterliche Quellen im Internet - Aspekte der Digitalisierung und Vernetzung der Regesta Imperii Online.


Hannah Keß, Stefan Petersen
Die Hohe Registratur des Lorenz Fries (1489-1550). Erfassung, Untersuchung und Edition eines Archivrepertoriums des 16. Jahrhunderts im Internet.


Tobias Schenk
Präsentation archivischer Erschließungsergebnisse analog und digital. Das deutsch-österreichische Kooperationsprojekt „Die Akten des Kaiserlichen Reichshofrats".


Antonella Ambrosio
Towards the Creation of a Learning Environment within the Monasterium Project: Teaching Experiences of Diplomatics.


Daniel Russell, Maria Magdalena Rückert
Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk - Virtual German Charters-network. A Project joining Archives and Research.


Autorenverzeichnis

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St. Pölten im Mittelalter - Historische und Archäologische Spurensuche € 14,90
St. Pölten im Mittelalter - Historische und Archäologische Spurensuche

St. Pölten im Mittelalter - Historische und Archäologische Spurensuche

St. Pölten im MittelalterHeidemarie BACHHOFER (Hg.)

St. Pölten im Mittelalter - Historische und Archäologische Spurensuche. Referate der gleichnamigen Tagung am 29. Oktober 2009 in St. Pölten

(St. Pölten 2012) 154 S., Abb., ISBN: 978-3-901863-36-3

 

Im Jahr 2009 feierte die Stadt St. Pölten ihr 850-Jahr-Jubiläum. Neben diversen Veranstaltungen, Ausstellungen und anderen festlichen Aktivitäten fand am 29. Oktober 2009 ein wissenschaftliches Symposium unter dem Titel „St. Pölten im Mittelalter. Historische und Archäologische Spurensuche" im Sommerrefektorium des St. Pöltener Bistumsgebäudes statt, veranstaltet vom Diözesanarchiv St. Pölten in Zusammenarbeit mit der Stadt St. Pölten. Unter reger Teilnahme zahlreicher Wissenschafter und interessierter Personen diskutierten die neun referierenden Historiker und Archäologen über die Anfänge der Stadt St. Pölten und ihr Verhältnis zum Passauer Bischof, über Baugeschichtliches zum St. Pöltener Dom und dem Rathausplatz sowie über historische Anthropologie in St. Pölten; deutlicher Schwerpunkt der Vorträge war jedoch das Privileg von 1159 und seine Interpretation als „Stadtrecht".

 

Die vorliegende Publikation enthält als Ergebnis dieser Tagung insgesamt sechs der neun Referate, sowie die Begrüßungsworte des Leiters der Kulturverwaltung der Stadt St. Pölten, Thomas Karl.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Vorwort

Thomas Karl: Grußworte der Stadt St. Pölten - Symposion „St. Pölten im Mittelalter"

Johann Weißensteiner: Quirinus und Hippolytus - Das Kloster Tegernsee und die Anfänge von St. Pölten

Herbert Wurster: Passau und St. Pölten im Hochmittelalter

Peter Csendes: Die burgenses von St. Pölten und ihr Recht

Willibald Katzinger: Altes und Neues zum Stadtrechtstreit

Ronald Risy: Von Aelium Cetium nach St. Pölten - Kontinuität oder Diskontinuität?

Fabian Kanz: Bevölkerung im Spiegel knöcherner Archive - Möglichkeiten und Perspektiven

Autorenverzeichnis

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Zwischen den Zeiten - Der leidende Heiland in der Dornau (Thenneberg) € 19,90
Zwischen den Zeiten - Der leidende Heiland in der Dornau (Thenneberg)

Zwischen den Zeiten - Der leidende Heiland in der Dornau (Thenneberg)

Die Wallfahrtskirche in der Dornau (Thenneberg) im oberen Triestingtal ist ein relativ spätes, in seiner Art jedoch einzigartiges Zeugnis barocker Frömmigkeit.
Gewissermaßen am Ende der einen und am Anfang der anderen Epoche erbaut, steht sie zwischen den Zeiten: dem von der Gegenreformation geprägten Barock mit all seinen prächtigen Ausformungen und dem aufgeklärten,eher nüchternen Staatskirchentum des Josephinismus.
Das vorliegende Buch entreißt dieses Kulturdenkmal einer isolierten Sicht und macht die historischen und kunsthistorischen Zusammenhänge deutlich. Neben einer Einordnung in den Rahmen des Bauherrn, des Abtes und seines Stiftes in (Klein-) Mariazell in Österreich, liegt ein Schwerpunkt auf der Erörterung der Frage, wie die Fresken zustande kamen und was sie uns sagen möchten.

Mit Bildern von Erich Satran und Beiträgen von Thomas Aigner, Andreas Gamerith, Patrick Schicht und Harald Gnilsen.

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Hranice.Historie.Lidé - Grenze.Geschichte.Menschen. Colloquium Vranov nad Dyjí 2013. Der Tagungsband € 15,00
Hranice.Historie.Lidé - Grenze.Geschichte.Menschen. Colloquium Vranov nad Dyjí 2013. Der Tagungsband

Hranice.Historie.Lidé - Grenze.Geschichte.Menschen. Colloquium Vranov nad Dyjí 2013. Der Tagungsband

Wie entsteht Regionalgeschichte? Wie gehen Menschen mit Grenzen um? Wie und wann vollzieht sich der Wandel im Geschichtsverständnis der Bevölkerung, und wie reagiert die offi zielle Geschichtsschreibung
darauf?
Im vorliegenden Band versuchen die Autoren, das Phänomen Grenze aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und der Vielfalt ihrer fachlichen, aber auch regionalen Sichtweise wahrzunehmen und zu
beschreiben. In der Zusammenschau wird der Rote Faden „Grenze" sichtbar, aber auch deutlich, wie schwierig Veränderungen in den Köpfen der Menschen zustande kommen, wenn Legenden, Mythen und
persönlich tradierte und verallgemeinerte Erlebnisse bestimmend sind.
Dieses Buch zeigt - ausgehend von den historischen Fakten - wie aus regionalhistorischer Sicht das Thema Grenzraum Südmähren-Nördliches Niederösterreich derzeit erlebt wird.

 

 

Zum Inhalt

Thomas AIGNER, Regionalgeschichte und Identität - Wie Grenzen überwunden werden können // Regionální historie a identita - jak mohou být překonány hranice

Hermann STEININGER, Kinder auf Tausch. Vom Nutzen des Spracherwerbs in der deutsch-tschechischen Kontaktzone // Děti na výměnu. O prospěchu osvojení mateřského jazyka v německo-české kontaktní oblasti

Hans WINDBRECHTINGER, Ein Tal im Mai 1997 - von Haugsdorf bis Seefeld-Kadolz. Das Pulkautal unmittelbar nach der Grenzöffnung. Situationsbericht eines Journalisten, geschrieben 1997 // Údolí v květnu 1997 - z Haugsdorfu až do Seefeld-Kadolze. Pulkautal bezprostředně po otevření hranice.
Případová studie jednoho novináře, napsaná v roce 1997

Andreas Johannes BRANDTNER, Grenze - Menschen - Zeitgeschichte am Beispiel von EUROSOLA // Hranice - lidé - moderní dějiny na příkladu z programu EUROSOLA. SOLA Langau - SOLA Šafov 1990-2014

Helmut HOFBAUER, Grenzerfahrungen // Zážitky z pohraničí

Alfred DAMM, Zur Abwanderung der jüdischen Bevölkerung von Schaffa nach 1860 // Odchod židovského obyvatelstva ze Šafova po roce 1860

Ralph ANDRASCHEK-HOLZER, Die Schaffa Ansicht des Friedrich Bernhard Werner // Pohled na Šafov od Friedricha Bernharda Wernera

Kunito NAGAOKA, Židovský hřbitov Safov / Jüdischer Friedhof Safov / Jewish cemetery Safov // Dokud ta jména ještě existují / Solange es noch Namen gibt / As long as the names still continue

Jaroslav KLENOVSKÝ, Židovské památky na jižní hranici Moravy // Jüdische Denkmäler an der Südgrenze von Mähren

Pavel KOCMAN, K obchodování mikulovských židů v Dolních Rakousích v 16. a 17. stoleti // Zum Handel der Nikolsburger Juden in Niederösterreich im 16. und 17. Jahrhundert

Alfred DAMM, 1675 - Der Grenzstreit der Bauern zwischen Langau und Schaffa // 1675 - Hraniční spor mezi Langau a Šafovem

Jindra PAVELKOVÁ, Kontakte des Stiftes Raigern nach Österreich (Historiographie und Erwerb von Büchern als ein Beispiel der Auslandskommunikation) // Kontakty rajhradského kláštera s Rakouskem (Dějepisectví a zisk knih jako příklad zahraniční komunikace)

Bohumír SMUTNÝ, K počátkům tovární výroby kameniny na Znojemsku v 1. polovině 19. stoleti - Poznámky k první fázi průmyslové revoluce ve Znojemském kraji a na Znojemsku // Zur fabriksmäßigen Steinguterzeugung im Znaimer Gebiet in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

Jiří KACETL, Entstehung und Ausbau der k. k. „Commerzial-Straße" von Wien nach Prag über West-Mähren // Vznik a stavba c. k. „komerciální silnice" z Vídně do Prahy přes západní Moravu

Oliver FRIES, Ronald WOLDRON, Kollmitz - Eine Burg des Mittelalters im 17. und 18. Jahrhundert. Ausgewählte Ergebnisse der Bauforschungen von Mai 2011 bis Oktober 2012 // Kollmitz - středověký hrad ze 17. a 18. stoleti. Výběr výsledků stavebního průzkumu od května 2011
do října 2012

 

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Monastica Historia 2: Ordenshistoriographie in Mitteleuropa € 19,90
Monastica Historia 2: Ordenshistoriographie in Mitteleuropa

Monastica Historia 2: Ordenshistoriographie in Mitteleuropa

Heidemarie Bachhofer, Kateřina Bobková-Valentová u. Tomáš Černušak (Hgg.),          Ordenshistoriographie in Mitteleuropa. Gestaltung und Wandlung des institutionalen und persönlichen Gedächtnisses in der frühen Neuzeit (=Monastica Historia 2, St. Pölten 2015)

ISBN 978-3-901863-48-6, 382 S., Farbabb.

 

Die im Jahr 2008 vom Diözesanarchiv St. Pölten und dem Mährischen Landesarchiv Brünn ins Leben gerufene Vortragsreihe „Monastica Historia" hat es sich zur Aufgabe gemacht, verschiedene Aspekte historischer Klosterforschung in den Mittelpunkt einzelner, regelmäßig stattfi ndender Symposien zu stellen und damit Wissenschaftlern eine Plattform zu bieten, persönlich mit FachkollegInnen zusammenzutreffen und die neuesten Erkenntnisse in diesem Bereich zu präsentieren und diskutieren.
Die Resonanz auf die erste Tagung, die sich dem breiten Thema des Alltagslebens böhmisch-mährischer und niederösterreichischer Klöster in Spätmittelalter und Früher Neuzeit gewidmet hatte, war sowohl bei den Referenten selbst als auch bei den Teilnehmern sehr positiv und resultierte in einem ersten Tagungsband, der 2011 erschien.
War man zunächst auf den niederösterreichisch-böhmisch-mährischen Raum fokussiert, so zeigte sich spätestens bei der Planung des zweiten Symposiums, dass ein breiterer geographischer Untersuchungsraum für bestimmte Themenbereiche sowie den fachlichen Austausch und den grenzüberschreitenden Charakter der Veranstaltungen durchaus förderlich ist. Und so fand unter Beteiligung tschechischer, österreichischer, deutscher und polnischer HistorikerInnen von 22. bis 23. September 2014 in St. Pölten die Tagung „Ordenshistoriographie in Mitteleuropa. Gestaltung und Wandlung des institutionalen und persönlichen Gedächtnisses in der Frühen Neuzeit" statt; die insgesamt 18 Vorträge, die von anregenden Diskussionen unter den Teilnehmern begleitet waren, wurden allesamt auf Deutsch gehalten und kreisten thematisch gegliedert um das zentrale Thema „Ordensgeschichte". Ähnlich strukturiert zeigt sich nun auch die vorliegende Publikation, die als Ergebnis dieser Tagung die Beiträge von 16 Referenten vereinigt.
Vier Themenkreise widmen sich diversen Aspekten der Ordenshistoriographie, die von identitätsstiftenden und Memorialfunktionen bis hin zu realienkundlichen und ordensspezifi schen Merkmalen reichen. Ein zeitlicher Schwerpunkt lässt sich dabei eindeutig für die Barockzeit, der Blütezeit der klösterlichen Geschichtsschreibung, ablesen. Die Beiträge sind wie auch schon im ersten Band auf Deutsch verfasst, dieses Mal aber auch jeweils mit einer englischen und tschechischen Zusammenfassung versehen.

 

Inhalt

Historiographie in den Brünner Klöstern nach dem Jahre 1620 - Darstellung von Geschichte im Dienst der Selbstpräsentation von Tomáš Černušák

 

Die Erinnerung der Gegenwart. Identitätskonstruktionen in den Chroniken des Deutschen Ordens von Serge Schmid

 

Bohemia (pia et) sancta Societatis Jesu - Die böhmische „Legende" in der Gesellschaft Jesu (1650-1700)
von Jiří M. Havlík

 

Religiöse Barockliteratur, die Geschichte Böhmens und der Ritterorden der Kreuzherren mit dem roten Stern. Zum Werk des Johann Franz Beckovský von Jiří Mikulec

 

Die Gestaltung der Erinnerung an die Mitglieder des Dominikanerkonvents zu St. Adalbert in Breslau in der Frühen Neuzeit von Lucyna Harc

 

Quellen historiographischer Art in ausgewählten Frauenklöstern des Zisterzienserordens in den böhmischen Ländern von Jan Zdichynec

 

Gedächtnis und Observanz: Die Chronik des Bernard Sannig für das Znaimer Klarissenkloster von Jarmila Kašpárková

 

Die Gründung des Linzer Ursulinenklosters aus der Perspektive seiner Konventchronik von Christine Schneider

Ad quae ministeria talentum habet? Pro historico domus von Kateřina Bobková-Valentová u. Markéta Holubová

 

Maximilianus Wietrowsky und seine Geschichtswerke von Alena Bočková

 

Erneuerung aus Erinnerung - Historiographie zur Zeit der zweiten Melker Reform. Klostergeschichte, Landesgeschichtsschreibung und Geschichte der landesfürstlichen Dynastie zur Zeit der zweiten Melker Reform von Meta Niederkorn-Bruck

 

Historiographie bei den Benediktinern in Raigern - Unterschiede in der historiographischen Arbeit von Bonaventura Piter und Gerard Lefevre von Jindra Pavelková

 

Cyrill Riga OP (1689-1758): ein Dominikaner zwischen Historiographie und Hagiographie von Jakub Zouhar

Bildliche und literarische Quellen zur Ordensgeschichte des aufgehobenen Augustiner-Chorherrenstiftes
St. Andrä an der Traisen von Christine Oppitz

 

Die Siegel der mährischen Prämonstratenser als Quelle zur Geschichte der Zirkarie von Martina Bolom-Kotari

Geschichte und Bewusstsein. Barockisierung im Schatten der Gotik am Beispiel des Stiftes Zwettl von Andreas Gamerith

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Erwin Reidinger, Ostern 1136 € 12,00
Erwin Reidinger, Ostern 1136

Erwin Reidinger, Ostern 1136

Erwin Reidinger, Ostern 1136. Neue Erkenntnisse zur Gründung von (Klein-) Mariazell in Österreich

(=M.Cella 2, St. Pölten 20016), 48 S., zahlr. Farb-Abb., ISBN 978-3-901863-51-6

 

Erwin Reidinger hat sich eingehend mit der astronomischen Orientierung von Kirchenbauten im Mittelalter beschäftigt und dabei mit der Archäoastronomie einen faszinierenden neuen Forschungsansatz entwickelt, der uns hilft, Lage und Ausrichtung mittelalterlicher Bauten besser zu verstehen und einzuordnen.

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"Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben" € 5,00
"Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben"

"Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben"

Die Predigt von Diözesanbischof Michael Memelauer bei der Silvesterandacht am 31. Dezember 1941 im Dom zu St. Pölten

 

Michael Memelauer (1874-1961) war 1927 bis 1961 Bischof von St. Pölten. Seine Amtszeit war ganz wesentlich von der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur geprägt. Die nationalsozialistischen Massentötungen von kranken und behinderten Menschen forderten auch im "Reichsgau Niederdonau" Hunderte Opfer. Der St. Pöltner Bischof gehörte zu den wenigen, die dieses Verbrechen öffentlich anprangerten.

Memelauers Predigt bei der Silvesterandacht am 31. Dezember 1941 im Dom zu St. Pölten ist in der österreichischen Kirchengeschichte einmalig. Kein anderer Bischof in der annektierten "Ostmark" hat mit solcher Eindeutigkeit die "Euthanasie" öffentlich verurteilt: "Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben.".

Die vorliegende Publikation enthält einen vollständigen Abdruck dieses historischen Dokuments und verdeutlicht den Stellenwert von Memelauers mutiger Predigt.

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