Benützungsordnung

Die Einsichtnahme und Verwendung von Archivalien unterliegt der in den österreichischen Diözesanarchiven allgemein gültigen Benützungsordnung.

Kenntnisnahme und Anerkennung der darin enthaltenen Bestimmungen sind vor Nutzung unserer Dokumente einmalig durch Unterschrift zu bestätigen.

Bestimmungen

• Vor Einsicht in die Archivbestände ist ein gültiger Personalausweis vorzulegen und ein Benutzungsschein auszufüllen, in dem Zweck und Gegenstand der Forschungen genau anzugeben sind. 

• Der Lesesaal ist nur während der Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag zwischen 8.30 und 12.00, 13.00 und 16.00 Uhr zugänglich. Damit eine reibungslose Benützung der Archivalien gewährleistet werden kann, ist eine vorherige Anmeldung empfehlenswert.

• Die archivnotwendigen Kenntnisse (insbesondere im Lesen) werden vorausgesetzt. 

• Im Lesearum ist lautes Sprechen zu vermeiden, Essen, Trinken und Rauchen strikt untersagt. Die Verwendung von Kleincomputern ist gestattet. Taschen und Mäntel sind an der dafür vorgesehenen Garderobe abzulegen.

• Die Archivalien sind mit den dafür vorgesehenen Bestellscheinen beim Archivpersonal anzufordern. Die Einsichtnahme in dieselben ist nur im Lesesaal möglich. Matrikenduplikate und Archivalien, die unter die Archivsperre fallen, werden nicht ausgegeben.

• Die vorgelegten Archivalien und Bücher sind mit Schonung zu behandeln. Diese müssen in derselben Reihenfolge und in demselben Zustand, in dem sie ausgehändigt wurden, wieder zurückgegeben werden. In keinem Fall dürfen Schriftstücke, auch wenn sie an falscher Stelle eingefügt sein sollten, eigenmächtig umgelegt werden. Es ist streng untersagt, die Archivalien sowohl zu beschreiben, als auch als Schreibunterlage zu benützen. Der Austausch von Archivalien unter den Gästen ist nur mit Wissen der Aufsichtsperson erlaubt.

• Es wird empfohlen, nur mit Bleistift zu schreiben; bei der Verwendung bestimmter Bestände kann von der Leitung des Archivs die Verwendung eines solchen verlangt werden.

• Die Anfertigung von Fotokopien ist nur möglich, sofern es der Erhaltungszustand der Archivalien zulässt. Bücher (besonders Pfarrmatriken, Handschriften, Inkunabeln und Werke, die vor 1850 erschienen sind), Urkunden und Akten mit Siegelabdrücken können grundsätzlich nicht kopiert werden. Für diese kann jedoch ein Digitalisierungsauftrag entgegen genommen werden.

• Für die Einsichtnahme in Matriken gelten die Bestimmungen des Personenstandsgesetzes. 

• Für Editionen ist vorher die Erlaubnis des Archivs einzuholen. Es gelten die entsprechenden Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes. Die Veröffentlichung von Archivalien, die noch lebenden Personen zum Schaden gereichen können, ist untersagt.

• Im Falle einer Drucklegung einer unter Verwendung von Archivalien unseres Hauses angefertigten Studie ist dem Diözesanarchiv St. Pölten ein kostenloses Belegexemplar zu überlassen.

• Verstöße gegen diese Benützungsordnung können die sofortige Ausschließung von der weiteren Benützung des Diözesanarchivs St. Pölten zur Folge haben.

Für Akten, die der Archivsperre unterliegen 

Neben der Sperre von Personendaten aufgrund des Personenstandsgesetzes und des Datenschutzgesetzes gilt eine 50jährige Archivsperre für alle im Diözesanarchiv und in anderen Einrichtungen der Diözese aufbewahrten Akten. 

In begründeten Ausnahmefällen kann die Sperre aufgehoben werden.

Bitte verwenden Sie dazu folgendes Formular:

Fragen / Infos:

+43 2742 324 – 321
archiv@kirche.at