Tipps für die Familienforschung

Was will ich erforschen?
Bevor sie beginnen, definieren sie genau was sie erforschen wollen. Wollen sie alle Vorfahren ermitteln oder nur die Namenslinie, auch alle Geschwister der einzelnen Personen, interessieren mich die Nachkommen einer bestimmten Person usw.

Daten genau erfassen
Auch wenn es anfangs nicht wichtig erscheint, sollten sie doch alle Daten einen Tauf-, Heirats- oder Sterbeeintrages erfassen. Mache Anmerkungen wie z.B. Trauzeugen oder Taufpaten können wichtige Informationen über Herkunft und sozialen Stand liefern. Weiters sollten sie auch immer die Quelle notieren (z.B. Pfarre Böheimkirchen Taufbuch 1/6, S. 189). Es wird ihnen sicher passieren, dass sie Daten nochmals überprüfen müssen und dann ist es hilfreich wenn sie genau wissen wo sie nachschauen müssen.

Schritt für Schritt vorgehen
Um nicht den Überblick zu verlieren, ist es ratsam Person für Person abzuhandeln und deren Daten zu ermitteln. Oft ist es zwar verlockend möglichst schnell möglichst weit in die Geschichte vorzustoßen, doch ist dabei besteht hier die Gefahr auf einen „falschen" Familienzweig zu kommen.

Karteiblätter anlegen
Auf Karteiblätter können sie alle Daten, die sie zu einer Person ermittelt haben, vermerken. Dadurch werden die Informationen übersichtlich gestaltet und sind leicht zu überblicken. Wichtig ist hierbei jeder Person eine Nummer zu vergeben, wobei die Ausgangsperson (Proband) die Nummer 1 erhält. Dessen Vater bekommt die Nr. 2, die Mutter Nr. 3 usw. (siehe Abbildung).
Vorteile:
Die Reihe 2 - 4 - 8 - 16 usw. ist im Normalfall die Namenslinie
Männer haben eine gerade Nummer, Frauen eine Ungerade
Die Zahlen zeigen auch in welcher Generation man sich befindet

Graphische Darstellung
Eine graphische Darstellung mit den wichtigsten Informationen trägt ebenfalls dazu bei, die Daten übersichtlich darzustellen und ist eine gute Ergänzung zu den Personenblättern.