Band 17: Heidemarie Bachhofer (Hrsg.), Neue Forschungen zur Geschichte der Pfarre Tulln-St. Stephan

€ 25,0
Band 17: Heidemarie Bachhofer (Hrsg.), Neue Forschungen zur Geschichte der Pfarre Tulln-St. Stephan
Anzahl: 

St. Pölten 2014

15,8x23, ISBN 978-3-901863-43-1, 494 S., zahlr. Farbabb.

 

Am 5. Juli 1014 übergab Kaiser Heinrich II. dem Bistum Passau an fünf Orten in der babenbergischen Mark Grundstücke zur Errichtung je einer Kirche und eines Priesterhauses, u.a. in Tulln.

2014 jährt sich dieses Ereignis zum 1000. Mal - ein Grund für die Pfarre Tulln-St. Stephan, dieses Jahr zum „Jubeljahr" auszurufen und mit diversen Veranstaltungen zu feiern.
Das Diözesanarchiv St. Pölten nahm diese Jubiläumsfeierlichkeiten zum Anlass, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten der Geschichte der Pfarre Tulln-St. Stephan in den „Beiträgen zur Kirchengeschichte Niederösterreichs" zu veröffentlichen.

Insgesamt 14 Wissenschaftler greifen in 17 Fachbeiträgen unterschiedliche Themenbereiche zur Pfarrgeschichte Tullns, die bislang von der (lokalen) Forschung unberücksichtigt geblieben sind, auf und beleuchten diese näher. Das Spektrum der in chronologischer Reihenfolge abgedruckten Artikel reicht von archäologischen, kunsthistorischen und bauhistorischen Untersuchungen über detailreiche historische Einzelstudien bis hin zu volkskundlichen Miszellen aus der tausendjährigen Geschichte von St. Stephan.

 

Die Beiträge:

Hannsjörg UBL: Bauarchäologische Befunde einer Notgrabung des Bundesdenkmalamtes in der
Pfarrkirche St. Stephan in Tulln im Jahr 1979

Günter MARIAN: Zur Besitzgeschichte zwischen Donau und Wagram um die Jahrtausendwende

Herbert W. WURSTER: Die fürstbischöfl ich-passauische Diözesanverwaltung in Niederösterreich

Heide DIENST: Das Privileg Kaiser Heinrichs II. für Bischof Berengar von Passau vom 5. Juli 1014

Oliver FRIES: „...[in] Tulna extra civitatem..." - Neue Bauforschungen zur Stephanskirche in Tulln

Roderich GEYER: Die älteste Begräbnisrechnung von Tulln / Das religiöse Leben der Pfarre Tulln im Spätmittelalter

Johann WEISSENSTEINER: Die Pfarre Tulln - Sitz des Passauer Offi zialats für Österreich unter der Enns vor 1357?

Johannes RAMHARTER: „Daß sy in die hieig khirchen rainem gewissen nit geen khünen" - Tulln im Zeitalter der Reformation

Walpurga OPPEKER: Geschichte des Pfarrhofes Tulln-St. Stephan / Die Verehrung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in Tulln / "Unser Bischof zu Thulln" - Der Bischofshof zu Tulln und seine Herren

Franz GROISS: Von der Wassersammlung über ein Maria Pötsch-Bild zur Pfarrhofkasse - Volkskundliche
Reminiszenzen aus der Geschichte der Stadtpfarre St. Stephan in Tulln

Ralph ANDRASCHEK-HOLZER, Friedrich Bernhard Werners Zeichnung der Tullner Pfarrkirche

Alexandra SMETANA „... die zwei neuen Altarblätter von Herrn Hofkammermahler Steiner überbracht ..." - Das Hochaltarbild der Tullner Pfarr kirche und sein Maler Johann Nepomuk Steiner (Iglau 1725 - 1793 Iglau)

Christoph HELFER„Fast spürte man den Herrgott näher als sonst"- Die Pfarre Tulln-St. Stephan 1938-1945

Anton SCHWINNER u.a.: Tulln-St. Severin. Von der Idee einer Seelsorgestation zur Gründung der Pfarre