Beiträge zur Kirchengeschichte von Niederösterreich

Die "Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs" erscheinen als Fortsetzung der "Geschichtlichen Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt" und dienen als Plattform für verschiedenste Studien zur niederösterreichischen Kirchengeschichte.

Titel Preis/Stk. Anzahl
Band 1: Aigner u. Horn (Hg.), Aspekte zur Geschichte von Kirche und Gesundheit in Niederösterreich. € 0,00 vergriffen
Band 1: Aigner u. Horn (Hg.), Aspekte zur Geschichte von Kirche und Gesundheit in Niederösterreich.

Band 1: Aigner u. Horn (Hg.), Aspekte zur Geschichte von Kirche und Gesundheit in Niederösterreich.

Band 1:
Thomas AIGNER und Sonia HORN (Hg.), Aspekte zur Geschichte von Kirche und Gesundheit in Niederösterreich. Vorträge der gleichnamigen Tagung des Diözesanarchivs St. Pölten/Historischer Arbeitskreis am 27. September 1997 im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes in St. Pölten
St. Pölten 1997, 14,9 x 21, 124 Seiten, Abb., ISBN 3-901863-00-1

Beiträge:
Sonia Horn, Sozialgeschichte der Medizin und Historische Landeskunde. Helmuth Feigl, Bader und Badstuben in Weistümern? Johann Weissensteiner, Pfarrer und Gesundheit. Gilbert Zinsler, Die Landschaftsapotheke in Horn. Johann Strohmaier, Die Mirakelbücher der Wallfahrtskirche Maria Langegg als Quelle zu Volkskunde und Sozialgeschichte der Medizin. Herbert Berndl-Forstner, Krankheit und Heilung als Bildthemen am Wallfahrtsort Maria Langegg. Rudolf Maurer, Kirche und Badebetrieb am Beispiel Baden bei Wien. Karl Mazakarini, Heilkunst im Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg

 

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Band 2: Thomas Aigner, Mariazell in Österreich. € 0,00 vergriffen
Band 2: Thomas Aigner, Mariazell in Österreich.

Band 2: Thomas Aigner, Mariazell in Österreich.

Band 2:

Thomas AIGNER, Mariazell in Österreich - Eine Klostergemeinschaft zwischen Reformation und Aufklärung
St. Pölten 1998, 14,9 x 21, 414 Seiten, Abb., ISBN 901863-01-X

Die Studie versucht, der Geschichte einer Klostergemeinschaft und ihrer Mönche in der frühen Neuzeit am Beispiel von Mariazell in Österreich (heute: Klein-Mariazell) auf den Grund zu gehen. Eine Fülle an wissenswerten und menschlich berührenden Details formt ein Bild, das vom heutigen Klosterbegriff teils nur wenig, teils stark abweicht, und sehr geeignet ist, eine Vorstellung vom Leben in einem Kloster, vom Wirken der Mönchsgemeinschaft und den Spannungen, die in einer solchen auftreten können, zu erhalten. Fragen nach den einzelnen Mönchen und ihrem Zusammenleben stehen im Vordergrund. Detailuntersuchungen zu Tagesablauf, Aufgabenverteilung, den Beziehungen der Mönche zu ihrer Außenwelt, ihrer medizinischen Versorgung, ihrer territorialen und sozialen Herkunft, zur Motivation, ins Kloster zu gehen, ihrem Werdegang und anderen Aspekten ergänzen dieses Bild. Eine Edition ausgewählter Quellen, ein Professkatalog und Ämterlisten beschließen das Werk. Der Professkatalog dürfte für die Landeskunde von besonderem Interesse sein, da Geistliche aus vielen verschiedenen Orten Niederösterreichs mit ihren Kurzbiographien hier genannt werden.
Dass eine solche Studie für ein relativ kleines Kloster wie (Klein-) Mariazell erarbeitet wurde, das in der Landespolitik kaum eine Rolle spielte und dem bei der Förderung von Kunst und Wissenschaft personell und materiell enge Grenzen gesetzt waren, macht die Arbeit im Rahmen moderner Forschungsrichtungen besonders interessant.

 

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Band 3: Thomas Aigner (Hg.), Kollegiatstift Ardagger. Beiträge zu Geschichte und Kunstgeschichte. € 13,00
Band 3: Thomas Aigner (Hg.), Kollegiatstift Ardagger. Beiträge zu Geschichte und Kunstgeschichte.

Band 3: Thomas Aigner (Hg.), Kollegiatstift Ardagger. Beiträge zu Geschichte und Kunstgeschichte.

Band 3:
Thomas AIGNER (Hg.), Kollegiatstift Ardagger. Beiträge zu Geschichte und Kunstgeschichte
St. Pölten 1999, 14,9 x 21, 437 Seiten, ISBN 3-901863-03-6

Das Kollegiatstift Ardagger im westlichen Niederösterreich, vor allem durch das sogenannte Margarethenfenster aus dem 13. Jhdt. berühmt, bietet über dieses hinaus zahlreiche weitere interessante Aspekte seiner Geschichte und Kunstgeschichte. Trotz der relativ guten Quellenüberlieferung existiert noch keine umfassende Darstellung seiner bis ins Jahr 1049 zurückreichenden Geschichte. Dieser Band macht es sich zur Aufgabe, anlässlich des 1999 stattfindenden 950-jährigen Jubiläums der Stiftung "Beiträge zur Geschichte des ehem. Kollegiatstiftes" zu sammeln und zu veröffentlichen.
Beiträge:
Friedrich Schragl, Die Institution der Kollegiatstifte. Benedikt Wagner, Archiv und Bibliothek des Stiftes Ardagger. Paul Herold, Stift Ardagger im Mittelalter oder die Unmöglichkeit einer Besitzgeschichte. Von "Gedächtnisorten", Zufällen der Überlieferung und dem Wandel des erhaltenen Schriftgutes. Herwig Weigl, Ardaggers Außenwelt oder Die Unmöglichkeit, seine Geschichte zu schreiben. Von Verbindungen, Funktionen und der Sichtbarkeit des Stifts im späten Mittelalter. Mario Schwarz, Der mittelalterliche Bau der ehemaligen Kollegiatstiftskirche Ardagger und die Passauer Architektur in Österreich. Karl Kubes, Zur 'Kloster'-anlage und Kunstgeschichte von Ardagger im Spätmittelalter. Elga Lanc, Mittelalterliche Wandmalereien. Sonia Horn, Medizin, Krankheit und Gesundheit im Stift Ardagger. Gustav Reingrabner, Ardagger in der Zeit der Reformation und der Katholisierung. Herbert Berndl-Forstner, Zur Bau- und Ausstattungsgeschichte von Kirche und Stift in der Neuzeit. Thomas Aigner, Von der Real- zur Titularpropstei - Stift Ardagger im 17. und 18. Jahrhundert. Franz Überlacker, Stift Ardagger von der Aufhebung bis zur Gegenwart - ein Beitrag zur Pfarrgeschichte. Helmut Zieritz, Statische Probleme an der Kirche zu Stift Ardagger.

 

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Band 4: Roderich Geyer, Das Kapuzinerkloster in Tulln. 1635-1787. € 0,00 vergriffen
Band 4: Roderich Geyer, Das Kapuzinerkloster in Tulln. 1635-1787.

Band 4: Roderich Geyer, Das Kapuzinerkloster in Tulln. 1635-1787.

Band 4:
Roderich GEYER, Das Kapuzinerkloster in Tulln. 1635-1787
St. Pölten 2000, 14,9 x 21, 128 Seiten, ISBN 3-901863-04-4

Von den drei Klöstern, die einst in Tulln bestanden, gibt es keines mehr. Vom Gebäude des "kaiserlichen Frauenstiftes" existieren gerade noch ein umgebauter Trakt und einige andere Reste; die Kirche wurde abgerissen. Vom Minoritenkloster stehen noch Gebäude und Kirche, vom Kapuzinerkloster das Gebäude. Diese beiden Bauten wurden im letzten Jahrzehnt vor¬bildlich renoviert, und sie bergen heute kulturelle Einrichtungen.
Im Zuge der Revitalisierung erwachte auch das Interesse an der Vergangenheit dieser Häu¬ser, und zufällig wurden Kopien des Schriftbestandes der Kapuziner wieder gefunden, die den Anlass boten, vorliegendes Buch zu schreiben.
Die Kapuziner spielten eine wesentliche Rolle bei der Rekatholisierung Niederösterreichs im 17. Jhdt. In diese Zeit fällt auch die Gründung des Tullner Kapuzinerklosters, die zwischen 1635 und 1640 anzusetzen ist. Dieses spielte bis zu seiner Aufhebung im Zuge der Josephinischen Reformen im Jahr 1787 eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Stadt. Besonders das Gnadenbild der Klosterkirche "Mutter der Barmherzigkeit" entwickelte sich zu einer beliebten Wallfahrtsstätte, an der zahlreiche Mirakel (Wunder) bezeugt wurden. Das Buch widmet sich aber nicht nur dem religiösen Aspekt, sondern geht auch der Frage nach, wie sich ein solches Bettelordenskloster finanziell am Leben hielt. Natürlich werden auch das Klostergebäude, dessen heute nicht mehr existierende Kirche, das Leben der Mönche und vieles mehr behandelt.
Besondere Bedeutung erlangt vorliegendes Werk durch den Umstand, dass das Wirken eines eher armen Ordens wie der Kapuziner gewöhnlich nicht besonders dokumentiert ist, in diesem Fall jedoch sehr gut nachgezeichnet werden konnte.

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Band 5: Wilhelm Zotti, Abgekommene Kirchen, Karner und Kapellen im Waldviertel. € 0,00 vergriffen
Band 5: Wilhelm Zotti, Abgekommene Kirchen, Karner und Kapellen im Waldviertel.

Band 5: Wilhelm Zotti, Abgekommene Kirchen, Karner und Kapellen im Waldviertel.

Band 5:
Wilhelm ZOTTI, Abgekommene Kirchen, Karner und Kapellen im Waldviertel
St. Pölten 2000, 14,9 x 21, 132 Seiten, 20 SW-Abb., ISBN 3-901863-05-2

Erstmalig hat sich Alois Plesser, der langjährige Pfarrer von Klein-Pöchlarn und Heimatforscher, mit der Materie dieses Buches 1900 und 1901 in den Blättern für niederösterreichische Landeskunde ausführlich beschäftigt. Seither sind nur mehr ergänzende Arbeiten über einzelne Bauwerke mit neuen Erkenntnissen über deren historische, kunsthistorische und religiöse Bedeutung publiziert worden. Sicherlich Anlass genug, eine aktuelle Bestandsaufnahme dieser immerhin 165 Bauten, vor allem auch ihres seither zumeist nachteilig veränderten Zustandsbildes wegen, zu versuchen. Eine Dokumentation, die allerdings "... keineswegs den Gegenstand zu erschöpfen vermag" (Alois Plesser).

 

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Band 6: Thomas Aigner und Ralph Andraschek-Holzer (Hgg.), Abgekommene Stifte und Klöster in Niederösterreich. € 18,00
Band 6: Thomas Aigner und Ralph Andraschek-Holzer (Hgg.), Abgekommene Stifte und Klöster in Niederösterreich.

Band 6: Thomas Aigner und Ralph Andraschek-Holzer (Hgg.), Abgekommene Stifte und Klöster in Niederösterreich.

Band 6:
Thomas AIGNER und Ralph ANDRASCHEK-HOLZER (Hgg.), Abgekommene Stifte und Klöster in Niederösterreich
St. Pölten 2001, 14,9 x 21, 336 Seiten, 55 Abbildungen, ISBN 3-901863-07-9

Die Beschäftigung mit abgekommenen Stiften und Klöstern hatte schon immer etwas besonders Anziehendes, oftmals auch romantisch Verklärtes an sich. Die wissenschaftlich kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema ist jedoch meistens alles andere als romantisch. Dabei treten Fakten zutage, die nur wenig zu tun haben mit dem sagenhaften Ruf solcher ehemaligen Kommunitäten. In den letzten Jahren sind eine Reihe verschiedenartigster Studien, von der Archäologie über die Kunstgeschichte bis hin zur Musikwissenschaft, zu einzelnen abgekommenen Stiften und Klöstern entstanden. Dieser Band nähert sich dem Phänomen des abgekommenen Klosters aus verschiedenen Blickrichtungen: Aus kunsthistorischer ebenso wie aus musikhistorischer wie auch aus geistesgeschichtlicher Sicht. Insgesamt enthält das Buch zwanzig Beiträge renommierter in- und ausländischer Wissenschafter.

 

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Band 7: in Vorbereitung € 0,00 derzeit nicht verfügbar
Band 7: in Vorbereitung

Band 7: in Vorbereitung
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Band 8: Andraschek-Holzer, Niederkorn, Schedl, St. Bernhard (Niederösterreich) und die Zisterzienser. € 13,00 vergriffen
Band 8: Andraschek-Holzer, Niederkorn, Schedl, St. Bernhard (Niederösterreich) und die Zisterzienser.

Band 8: Andraschek-Holzer, Niederkorn, Schedl, St. Bernhard (Niederösterreich) und die Zisterzienser.

Band 8:
Ralph ANDRASCHEK-HOLZER, Meta NIEDERKORN, Barbara SCHEDL, St. Bernhard (Niederösterreich) und die Zisterzienser. Neue Forschungen zu Geschichte und Kunstgeschichte
St. Pölten 2002, 14,9 x 21, 158 Seiten, zahlr. Abb., ISBN 3-901863-12-5

Zwei fundierte Aufsätze von Meta Niederkorn-Bruck untersuchen den geistesgeschichtlichen Hintergrund mittelalterlicher Zisterzen. Aufgrund neuester Forschungen werden hier faszinierende Aspekte zu Orden und Spiritualität der "Grauen" Mönche und Nonnen behandelt, wobei der Herleitung aus den benediktinischen Reformbestrebungen eine ebenso große Rolle zukommt wie der Problematik von Frauenklöstern im Rahmen ihrer "männlichen" Ordensumgebung.
Ebenfalls überraschende Ergebnisse kann Barbara Schedl vorlegen; sie analysiert den Gründungsbau von St. Bernhard. Diese erste profunde Untersuchung der mittelalterlichen Bausubstanz bettet die Architektur dieses Klosters in spirituell-funktionale Zusammenhänge ein und geht somit weit über das "rein" Kunsthistorische hinaus.
Ralph Andraschek-Holzer wertet die Gründungsgeschichte im St. Bernharder Stifterbuch aus. Diese, früher oft einseitig als "Faktenlieferant" benutzt wie kritisiert, spiegelt Geschichtsbild, Wünsche und Haltungen jener interessanten Epoche wider. Ein weiterer Beitrag befaßt sich mit der literarischen Rezeption von St. Bernhard und "König Ottokars Ende": Vorgestellt wird eine unveröffentlichte Geschichtsdichtung des Altenburger Haushistorikers Friedrich Endl OSB (1857-1945).

 

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Band 9: Sonia Horn, Des Propstes heilkundlicher Schatz. Medizinische Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts in der Diözesanbibliothek St. Pölten. € 10,00
Band 9: Sonia Horn, Des Propstes heilkundlicher Schatz. Medizinische Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts in der Diözesanbibliothek St. Pölten.

Band 9: Sonia Horn, Des Propstes heilkundlicher Schatz. Medizinische Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts in der Diözesanbibliothek St. Pölten.

Band 9:
Sonia HORN, Des Propstes heilkundlicher Schatz. Medizinische Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts in der Diözesanbibliothek St. Pölten
St. Pölten 2002, 14,9 x 21, 136 Seiten, zahlr. Abb., ISBN 3-901863-14-1

Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Diözesanmuseum St. Pölten.
Die Diözesanbibliothek St. Pölten, die im wesentlichen aus der Bibliothek des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes St. Pölten und jener des ersten St. Pöltner Bischofs besteht, beherbergt nicht nur kunsthistorische Schätze - wie Fresken Paul Trogers oder Daniel Grans -, sondern auch einen wahren Schatz an Büchern zu verschiedensten Themen vorwiegend aus dem 26., 17. und 18. Jahrhundert. Ein kleiner, aber nicht unbedeutender Bestand hat die Medizin zum Thema und stammt überwiegend aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Mit dem vorliegenden Buch wird der Versuch unternommen, diese Büchersammlung in den historischen Kontext zu stellen und vor dem Hintergrund der kulturellen, geistigen und wissenschaftlichen Entwicklungen der damaligen Zeit dem interessierten Leser/der interessierten Leserin vorzustellen.
Aus dem Inhalt:
Das Stift St. Pölten im 17. Jahrhundert (Friedrich Schragl); Johannes Fünfleuthner - Die akademische Karriere, eine Quellensammlung; Konzepte von Gesundheit und Krankheit; Die häufigsten Therapieformen in Spätmittelalter und früher Neuzeit; Anatomie; Alchemie; Heilkundige; Grundherrschaftliche Bemühungen um die allgemeine Gesundheitsversorgung; Die "Zentralisierung" des Gesundheitswesens in Österreich im 17. Jh.; Katalog des gesamten medizinischen Buchbestandes.

 

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Band 10: Thomas Aigner (Hg.), Aspekte der Religiosität in der frühen Neuzeit. € 17,00
Band 10: Thomas Aigner (Hg.), Aspekte der Religiosität in der frühen Neuzeit.

Band 10: Thomas Aigner (Hg.), Aspekte der Religiosität in der frühen Neuzeit.

Band 10:
Thomas AIGNER (Hg.), Aspekte der Religiosität in der frühen Neuzeit
St. Pölten 2003, 14,9 x 21, 246 Seiten, 13 Abb., ISBN 3-901863-15-X

In der frühen Neuzeit wurde im religiösen Bereich vieles grundgelegt, was heute selbstverständlich ist. Diese Vorgänge nicht nur unter politischen und wirtschaftlichen Aspekten zu betrachten, sondern vor allem auf Basis der Frage nach der Religiosität der Menschen und ihren Ausdrucksformen, war Ziel einer Tagung, die vom Diözesanarchiv St. Pölten am 12. und 13. Oktober 2001 veranstaltet wurde. Anlaß dafür boten einige zu diesem Thema vor kurzem abgeschlossene Arbeiten vor allem für den niederösterreichischen und Wiener Bereich. Es ergaben sich grob umrissen vier große Themenbereiche: Grundsätzliches, Organisation und Ausformungen, Wallfahrt und Orden sowie Heiligenverehrung.

Beiträge:
Gábor Tüskés, Literatur- und frömmigkeitsgeschichtliche Verbindungen zwischen Niederösterreich und Ungarn in der Frühen Neuzeit. Gustav Reingrabner, Verkündigung und Frömmigkeit im Luthertum. Sonia Horn, Das Cosmas und Damiansfest der Wiener Medizinischen Fakultät - Repräsentation und Identifikation. Martin Scheutz, Kaiser und Fleischhackerknecht. Städtische Fronleichnamsprozessionen und öffentlicher Raum in Niederösterreich/Wien während der Frühen Neuzeit. Wolfgang Häusler, Konvertitenstiftung und „Volksfrömmigkeit" - Aspekte der Wallfahrtskultur des Servitenklosters Schönbühel. Heidemarie Specht, Die Wallfahrt nach Schönbach im Lichte des Mirakelbuches. Walpurga Oppeker, Zur Verehrung des heiligen Johannes von Nepomuk in der Diözese Sankt Pölten. Christine Schneider, Aspekte der Volksreligiosität im Wiener Ursulinenkloster (2. Hälfte 18. Jahrhundert).

 

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Band 11: Wilhelm Zotti, Dorfkapellen im Waldviertel. € 12,00
Band 11: Wilhelm Zotti, Dorfkapellen im Waldviertel.

Band 11: Wilhelm Zotti, Dorfkapellen im Waldviertel.

Band 11:
Wilhelm ZOTTI, Dorfkapellen im Waldviertel
St. Pölten 2003, 14,9 x 21, 136 Seiten, zahlr. Abb., ISBN 3-901863-16-8

Das Waldviertel mit seiner Vielzahl an unterschiedlichen Sakralbauten in der überwiegend bewaldeten Hügellandschaft verkörpert wie keine andere Region in Österreich den Begriff „Sakrallandschaft". Unzählige Flurkreuze, Bildstöcke und Bildkapellen prägen gemeinsam mit den Kirchen und Dorfkapellen das reizvolle Landschaftsbild. Vor allem sind es die 640 Dorfkapellen, die in den zumeist kleinen Ortschaften als „Zeichen der Volksfrömmigkeit" beeindruckend wirken. Ihrem fast ausnahmslos bescheidenen Erscheinungsbild, vom zeittypischen architektonischen Vokabular kaum beeinflusst, steht in vielen Fällen eine unerwartete, überraschend qualitätvolle künstlerische Ausstattung gegenüber, die in verschiedenen historischen Gegebenheiten begründet ist. Besonders erfreulich ist es, daß fast alle Ortskapellen in den beiden jüngsten Jahrzehnten vor allem dank der vorbildlichen Mitwirkung der Dorfgemeinschaften eine entsprechende Außen- und Innenrestaurierung erfahren haben und damit auch weiterhin ihrer Aufgabe als Stätten des Gottesdienstes gerecht werden können.

 

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Band 12: Wilhelm Zotti, Abgekommene Kirchen im Viertel ober dem Wienerwald. € 14,00
Band 12: Wilhelm Zotti, Abgekommene Kirchen im Viertel ober dem Wienerwald.

Band 12: Wilhelm Zotti, Abgekommene Kirchen im Viertel ober dem Wienerwald.

Band 12:
Wilhelm ZOTTI, Abgekommene Kirchen im Viertel ober dem Wienerwald
St. Pölten 2005, 14,9 x 21, 112 Seiten, zahlr. Abb., ISBN 3-901863-18-4

Der nördliche Teil des Diözesangebietes, das Waldviertel, wurde bereits im Jahr 2000 mit dem Band „Abgekommene Kirchen im Waldviertel" vorgestellt. Sein südlicher Teil jenseits der Donau, das Mostviertel mit Teilgebieten des Wienerwaldes und des Tullnerfeldes, ist Inhalt dieses Bandes. Der Umfang der hier beschriebenen Kirchen, Kapellen und Karner ist mit 104 Bauwerken wesentlich geringer als jener mit 160 Objekten im Waldviertel. Die Voraussetzungen für die Verfassung dieser Dokumentation waren insofern ungünstiger, weil die vorhandenen Schriftquellen, wenn man von dem 2003 erschienenen DEHIO absieht, im allgemeinen weit weniger ergiebig waren als jene für den Band über das Waldviertel, zu dem vor allem die 1900 und 1901 erschienene Arbeit Alois Plessers wertvolle Informationen beigesteuert hat.

 

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Band 13: Ralph Andraschek-Holzer, Das Bild vom Kloster. Ansichten niederösterreichischer Ordenshäuser von 1470 bis 1800. € 19,90
Band 13: Ralph Andraschek-Holzer, Das Bild vom Kloster. Ansichten niederösterreichischer Ordenshäuser von 1470 bis 1800.

Band 13: Ralph Andraschek-Holzer, Das Bild vom Kloster. Ansichten niederösterreichischer Ordenshäuser von 1470 bis 1800.

Band 13:
Ralph ANDRASCHEK-HOLZER, Das Bild vom Kloster. Ansichten niederösterreichischer Ordenshäuser von 1470 bis 1800
St. Pölten 2004, 21 x 21, 215 Seiten, 138 Abb., ISBN 3-901863-21-4

Eine Geschichte der Klosteransicht fehlte bisher. Bilder von Klöstern wurden meist als Quellen für Bau- und Kunstgeschichte des jeweiligen Hauses genutzt, doch kaum als solche thematisiert. Dieses Büchlein versucht eine Lücke zu schließen, indem es erstmals Abbildungen heimischer Ordenshäuser aus 400 Jahren vergleichend untersucht.
Anhand ausgewählter Beispiele wird die Art und Weise erörtert, wie Klöster in welchem Funktionszusammenhang gesehen und abgebildet wurden. Bezugspunkte zu Stadt- bzw. Schloßbildern spielen hier eine ebenso große Rolle wie die Frage des Verhältnisses von Architektur und diese umgebender Natur.
Die über 130 Abbildungen sind in mancher Hinsicht Fenster zur Vergangenheit, welche bis jetzt meist verschlossen waren: Vorliegende Arbeit sieht sich demnach als Beitrag zu einer „Wahrnehmungsgeschichte" Topographischer Ansichten der Frühneuzeit.

 

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Band 14: Barbara Schedl, Der König und seine Klosterstiftung in der Stadt Tulln. Eine Selbstinszenierung Rudolfs I. im Herzogtum Österreich. € 15,00
Band 14: Barbara Schedl, Der König und seine Klosterstiftung in der Stadt Tulln. Eine Selbstinszenierung Rudolfs I. im Herzogtum Österreich.

Band 14: Barbara Schedl, Der König und seine Klosterstiftung in der Stadt Tulln. Eine Selbstinszenierung Rudolfs I. im Herzogtum Österreich.

Band 14:
Barbara SCHEDL, Der König und seine Klosterstiftung in der Stadt Tulln. Eine Selbstinszenierung Rudolfs I. im Herzogtum Österreich
St. Pölten 2005, 14,9 x 21, 87 Seiten, 8 Farb-Tafeln, CD-ROM, ISBN 3-901863-22-2

Das ehemalige Dominikanerinnenkloster in Tulln, die einzige Klosterstiftung des ersten Habsburgerkönigs, ist heute nur mehr in einem einzigen Gebäuderest erhalten. Doch Bildquellen, Berichte von Zeitgenossen, aber auch die jüngst stattgefundenen archäologischen Untersuchungen des Geländes, erlauben eine Rekonstruktion der ehemals so bedeutenden Anlage. Ausgehend von gewichtigen kulturpolitischen Maßnahmen, die der Habsburgerkönig Rudolf I. während seines vierjährigen Aufenthaltes - vom Herbst 1276 bis ins Frühjahr 1281 - in Wien setzte, soll das einzigartige Tullner Monument habsburgischer Selbstinszenierung einmal mehr diskutiert werden.

 

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Band 15: Heidemarie Specht und Ralph Andraschek-Holzer (Hgg.), Bettelorden in Mitteleuropa - Geschichte, Kunst, Spiritualität. € 39,90 vergriffen
Band 15: Heidemarie Specht und Ralph Andraschek-Holzer (Hgg.), Bettelorden in Mitteleuropa - Geschichte, Kunst, Spiritualität.

Band 15: Heidemarie Specht und Ralph Andraschek-Holzer (Hgg.), Bettelorden in Mitteleuropa - Geschichte, Kunst, Spiritualität.

Heidemarie SPECHT und Ralph ANDRASCHEK-HOLZER (Hgg.), Bettelorden in Mitteleuropa - Geschichte, Kunst, Spiritualität. Referate der gleichnamigen Tagung vom 19. bis 22. März 2007 in St. Pölten
St. Pölten 2008, 774 Seiten, zahlr. SW-Abb., ISBN 978-3-901863-29-5

Diese Publikation vereint 38 Aufsätze von Beitragenden aus Europa und Übersee. Thema sind die seit dem frühen 13. Jahrhundert bis heute in zahlreichen Ländern bzw. Lebensformen existierenden Mendikanten. Sie haben nicht nur die Kirchengeschichte Europas, sondern die ganze christlich beeinflusste Welt geprägt. Speziell in der Geschichte Österreichs, aber auch in derjenigen unserer östlichen Nachbarn haben diese Orden ihre vielfältigen Spuren hinterlassen.
Gegliedert in fünf Themenkreise, versammelt der Band Arbeiten einer internationalen Beiträgerschaft. Er umfasst hochkarätige Forschungsleistungen aus arrivierter Feder ebenso wie Arbeiten viel versprechender Newcomer. Aspekten des Kulturtransfers, der Stadt-Land-Problematik und den sozialen Bezugsfeldern kommt größte Beachtung zu; auch sind „klassische" Themen wie Spiritualität und Kunst reichlich vertreten.
„Bettelorden in Mitteleuropa" liegt im internationalen Forschungstrend, welcher sich momentan intensiv mit der geschichtlichen Verortung von Ordensgemeinschaften befasst. Zudem wird der Band durch die Verbindung eines Osteuropa-Schwerpunkts mit einem „globalen" Blickwinkel weitere Forschungen anregen können.

 

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Band 16: Heinrich Fasching, Die Wiener Konstitutionen für Regulierte Augustiner Chorherren in Österreich im 15. Jahrhundert. € 39,90
Band 16: Heinrich Fasching, Die Wiener Konstitutionen für Regulierte Augustiner Chorherren in Österreich im 15. Jahrhundert.

Band 16: Heinrich Fasching, Die Wiener Konstitutionen für Regulierte Augustiner Chorherren in Österreich im 15. Jahrhundert.

Band 16:
Heinrich FASCHING, Die Wiener Konstitutionen für Regulierte Augustiner Chorherren in Österreich im 15. Jahrhundert. Edition und Kommentar
St. Pölten 2008, 712 Seiten, SW-Abb., ISBN 978-3-901863-31-8

Die im 15. Jahrhundert im Zuge von Reformbestrebungen entstandenen Wiener Konstitutionen, die ihren Weg über die Consuetudines Rudnicenses und die Wiener Statuten nahmen, wurden von vielen regulierten Augustiner Chorherrenklöstern in Österreich übernommen und stellen damit eine bedeutende Quelle für die Lebensweise dieses Ordens dar.
Mit vorliegender Edition werden erstmals alle vorhandenen Überlieferungen zu den Wiener Konstitutionen in einem Werk zusammenfassend dargestellt sowie diesbezügliche Sekundärliteratur kritisch hinterfragt. Da die Wiener Konstitutionen bislang nur in ungedruckter Form vorlagen, wird mit dieser Publikation eine schon längere Zeit beklagte Forschungslücke in der rezenten Ordenshistoriographie geschlossen.

 

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Band 17: Heidemarie Bachhofer (Hrsg.), Neue Forschungen zur Geschichte der Pfarre Tulln-St. Stephan € 25,00
Band 17: Heidemarie Bachhofer (Hrsg.), Neue Forschungen zur Geschichte der Pfarre Tulln-St. Stephan

Band 17: Heidemarie Bachhofer (Hrsg.), Neue Forschungen zur Geschichte der Pfarre Tulln-St. Stephan

St. Pölten 2014

15,8x23, ISBN 978-3-901863-43-1, 494 S., zahlr. Farbabb.

 

Am 5. Juli 1014 übergab Kaiser Heinrich II. dem Bistum Passau an fünf Orten in der babenbergischen Mark Grundstücke zur Errichtung je einer Kirche und eines Priesterhauses, u.a. in Tulln.

2014 jährt sich dieses Ereignis zum 1000. Mal - ein Grund für die Pfarre Tulln-St. Stephan, dieses Jahr zum „Jubeljahr" auszurufen und mit diversen Veranstaltungen zu feiern.
Das Diözesanarchiv St. Pölten nahm diese Jubiläumsfeierlichkeiten zum Anlass, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten der Geschichte der Pfarre Tulln-St. Stephan in den „Beiträgen zur Kirchengeschichte Niederösterreichs" zu veröffentlichen.

Insgesamt 14 Wissenschaftler greifen in 17 Fachbeiträgen unterschiedliche Themenbereiche zur Pfarrgeschichte Tullns, die bislang von der (lokalen) Forschung unberücksichtigt geblieben sind, auf und beleuchten diese näher. Das Spektrum der in chronologischer Reihenfolge abgedruckten Artikel reicht von archäologischen, kunsthistorischen und bauhistorischen Untersuchungen über detailreiche historische Einzelstudien bis hin zu volkskundlichen Miszellen aus der tausendjährigen Geschichte von St. Stephan.

 

Die Beiträge:

Hannsjörg UBL: Bauarchäologische Befunde einer Notgrabung des Bundesdenkmalamtes in der
Pfarrkirche St. Stephan in Tulln im Jahr 1979

Günter MARIAN: Zur Besitzgeschichte zwischen Donau und Wagram um die Jahrtausendwende

Herbert W. WURSTER: Die fürstbischöfl ich-passauische Diözesanverwaltung in Niederösterreich

Heide DIENST: Das Privileg Kaiser Heinrichs II. für Bischof Berengar von Passau vom 5. Juli 1014

Oliver FRIES: „...[in] Tulna extra civitatem..." - Neue Bauforschungen zur Stephanskirche in Tulln

Roderich GEYER: Die älteste Begräbnisrechnung von Tulln / Das religiöse Leben der Pfarre Tulln im Spätmittelalter

Johann WEISSENSTEINER: Die Pfarre Tulln - Sitz des Passauer Offi zialats für Österreich unter der Enns vor 1357?

Johannes RAMHARTER: „Daß sy in die hieig khirchen rainem gewissen nit geen khünen" - Tulln im Zeitalter der Reformation

Walpurga OPPEKER: Geschichte des Pfarrhofes Tulln-St. Stephan / Die Verehrung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in Tulln / "Unser Bischof zu Thulln" - Der Bischofshof zu Tulln und seine Herren

Franz GROISS: Von der Wassersammlung über ein Maria Pötsch-Bild zur Pfarrhofkasse - Volkskundliche
Reminiszenzen aus der Geschichte der Stadtpfarre St. Stephan in Tulln

Ralph ANDRASCHEK-HOLZER, Friedrich Bernhard Werners Zeichnung der Tullner Pfarrkirche

Alexandra SMETANA „... die zwei neuen Altarblätter von Herrn Hofkammermahler Steiner überbracht ..." - Das Hochaltarbild der Tullner Pfarr kirche und sein Maler Johann Nepomuk Steiner (Iglau 1725 - 1793 Iglau)

Christoph HELFER„Fast spürte man den Herrgott näher als sonst"- Die Pfarre Tulln-St. Stephan 1938-1945

Anton SCHWINNER u.a.: Tulln-St. Severin. Von der Idee einer Seelsorgestation zur Gründung der Pfarre

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Band 18: Irene Rabl, "Ite ad Joseph". Chrysostomus Wieser und die Lilienfelder Erzbruderschaft des Hl. Joseph € 24,90
Band 18: Irene Rabl, "Ite ad Joseph". Chrysostomus Wieser und die Lilienfelder Erzbruderschaft des Hl. Joseph

Band 18: Irene Rabl, "Ite ad Joseph". Chrysostomus Wieser und die Lilienfelder Erzbruderschaft des Hl. Joseph

St. Pölten 2015

350 Seiten, Abbildungen (tlw. in Farbe), ISBN: 978-3-901863-49-3

 

 

ZUM INHALT:
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken des Lilienfelder Abtes Chrysostomus Wieser (reg. 1716-1747) und mit der Geschichte der 1653 in Lilienfeld gegründeten Erzbruderschaft des Hl. Joseph. Wiesers Aktivitäten im Zusammenhang mit der Lilienfelder Josephsbruderschaft manifestierten sich neben der langjährigen Ausübung des Präsesamts besonders in seinen vielen Predigten, die er im Rahmen von Wallfahrten und Prozessionen vor den Bruderschaftsmitgliedern hielt. Wiesers seelsorgliches und missionarisches Wirken zeigt sich auch anhand seiner neun in Annaberg gehaltenen Kinderlehren - einem speziellen Katechismusunterricht für Kinder - sowie anhand persönlicher Kontakte, die er zu katholischen Adeligen und anderen Bruderschaften pflegte. Der Anhang umfasst neben einer Edition der neun Kinderlehren erstmals einen Personenkatalog dieses Vorstands sowie einen bebilderten Katalog der im Zusammenhang mit Chrysostomus Wieser und der Josephsbruderschaft stehenden Objekte im Stift Lilienfeld.

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Band 19: Obergrafendorf, der Ötscher und das Pielachtal in der Barockzeit € 25,00
Band 19: Obergrafendorf, der Ötscher und das Pielachtal in der Barockzeit

Band 19: Obergrafendorf, der Ötscher und das Pielachtal in der Barockzeit

HORST RAINER SEKYRA
OBER-GRAFENDORF, DER ÖTSCHER UND DAS PIELACHTAL IN DER BAROCKZEIT

Aus den Aufzeichnungen des St. Pöltner Augustiner-Chorherrn und
Pfarrers von Ober-Grafendorf Aquilin Joseph Hacker (1701-1764)

541 Seiten, zahlr. Abb., 25 EUR

Der Autor Horst Rainer Sekyra hat in jahrelanger Arbeit die umfangreichen Aufzeichnungen des Pfarrers Aquilin oseph Hacker übersetzt und transkribiert und für dieses Buch eine Auswahl der interessantesten Themen zusammengestellt.
Hacker war Chorherr im Stift St. Pölten und von 1734-1764 Pfarrer von Ober-Grafendorf im Pielachtal. In dieser Zeit verfasste er ein 20bändiges Werk, welches einerseits von regionalgeschichtlicher Bedeutung ist, aber auch einen einzigartigen Einblick in eine Landpfarre des 18. Jahrhunderts und in das Beziehungsgeflecht zwischen Pfarrer, Herrschaft und Bevölkerung ermöglicht. Minutiös hat Hacker seine Streitigkeiten mit den Herrschaftsverwaltern von Fridau wiedergegeben, die sich vor allem in kleinen Scharmützeln zeigen. Der eine verbietet die Düngung der Kirchenäcker, der andere lästert in seinen Predigten.
Für seine Pfarre Ober-Grafendorf und das Pielachtal hat Hacker eine detaillierte Beschreibung hinterlassen. Der  Umbau der Pfarrkirche wird hier ebenso sehr anschaulich geschildert wie auch die Holzgewinnung an der Pielach oder die Besteigung des Ötschers im Jahr 1746. Was Hackers Werk ebenfalls auszeichnet, sind die zahlreichen Zeichnungen von Pfarrkirchen, Schlössern und natürlich vom Ötscher.

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