Tagung Monastica Historia III

Kommunikation zwischen Kloster und Welt in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Stift Melk, 21.-23. September 2016

 

Monastica Historia ist eine Tagungsreihe zur Geschichte der klösterlichen Welt Mitteleuropas in der Frühen Neuzeit mit besonderem Schwerpunkt auf Österreich und die ehem. böhmischen Länder. Knapp zwanzig WissenschaftlerInnen treffen sich von 21. bis 23. September 2016 im Stift Melk, um dieses Mal über das Thema „Kommunikation zwischen Kloster und Welt in Spätmittelalter und Früher Neuzeit" zu diskutieren.
Ein Kloster ist ein Raum für sich im Sinne der „Institution" mit allen dafür nötigen Wirkungs/Arbeitsbereichen und Verwaltungsebenen. Die Feier der Liturgie nimmt im Wirkungsbereich naturgemäß den ersten Platz ein; in und aus diesem heraus findet Kommunikation über Messen, Prozessionen, Wallfahrten und Seelsorge statt.
Im institutionengeschichtlichen Kontext sind die vielschichtigen Interaktionen zwischen Kloster und Umgebung vor allem durch die Grundherrschaft, die Klöster in der Regel innehatten, geprägt. Wie wird Obrigkeit wahrgenommen? Ebenso bedeutend, wenngleich im Kontext von Klöstern und Orden zunächst überraschend, ist die seelsorgliche Interaktion. Wer bestimmt welche Personen in den einem Kloster übertragenen Pfarren die Seelsorge ausüben? Wie werden Pfarrer präsentiert? Unter welchen Bedingungen üben die Klöster bereits im Mittelalter selbst die Seelsorge aus und welche Rolle spielt dies im Hinblick auf das Thema des Forschungsgespräches?
Diese und noch zahlreiche weitere Aspekte sollen im Rahmen der Tagung beleuchtet und besprochen werden.

 

Das Programm und nähere Informationen finden Sie hier.